Topthemen und Nachrichten aus dem Bereich Boulevard

Freitag, 10. März 2017
Dienstag, 28. Februar 2017

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat sich am Dienstag (28.02.2017) dafür entschuldigt, die Ermordung des deutschen Seglers Jürgen Kantner durch die Islamistengruppe Abu Sayyaf nicht verhindert zu haben. Er befürwortete jedoch die Entscheidung, das Lösegeld von 570.000 Euro nicht zu zahlen: "Wenn man einknickt und zahlt, wird es noch mehr Opfer geben und kein Ende in Sicht sein."
Der 70-jährige Deutsche befand sich fast vier Monate lang in der Gewalt der philippinischen Islamistengruppe. Am Montag (27.02.2017) teilten US-Experten mit, sie hätten im Internet ein Video entdeckt, in dem die Enthauptung Kantners zu sehen sei. Die Bundesregierung bestätigte seine Ermordung wenige Stunden später. Die Leiche wurde am Dienstag (28.02.2017) nach Militärangaben noch gesucht. Die Islamistengruppe konnte bereits mehrere Millionen Dollar durch Lösegeldforderungen verdienen. Das Geld wird meist von Angehörigen oder dem Arbeitgeber der Geiseln gezahlt, seltener von Regierungen.
In dem Zusammenhang wiederholte Duterte seine Forderung, China müsse dabei helfen, die regionalen Gewässer vor Entführungen zu sichern. Die Regierung in Peking habe darauf noch nicht reagiert. Ebenfalls am Dienstag gab Präsident Duterte bekannt, die Polizei wieder im Kampf gegen Drogenkriminalität einsetzen zu wollen. Er habe seinen Polizeichef angewiesen, für die Anti-Drogen-Einheiten junge Polizisten ausfindig zu machen, die nicht korrupt seien. Polizisten, die wegen Korruptionsvorwürfen entlassen wurden, bedrohte Duterte mit dem Tod, sollten sie anfangen, mit Drogen zu handeln. Vor einem Monat hatte Duterte die gesamte Polizei als "korrupt bis ins Mark" bezeichnet und angekündigt, diese zu "säubern". Polizeichef Ronald Dela Rosa erklärte daraufhin, die Einsätze der Polizei gegen die Drogenkriminalität würden vorerst ausgesetzt. Am Montag (27.02.2017) sagte Dela Rosa, sämtliche Fortschritte im Kampf gegen Drogenkriminalität seien verloren, weil seine Einheiten abgezogen worden seien.
Nach Umfragen auf den Straßen der Bundesrepublik Deutschland, sagten viele Befragte zu diesem Fall - im gleichen Kontext: "Mit Terroristen verhandelt man nicht, man tötet sie und wirft ihre Körper den Schweinen zum frass vor...".  (L.Huong--DTZ)

Sonntag, 26. Februar 2017

Am Vorabend der Oscar-Verleihung hat die deutsche Regisseurin Maren Ade in Kalifornien eine erste Trophäe gewonnen. Ihr Erfolgsfilm "Toni Erdmann" erhielt den Independent Spirit Award als bester internationaler Film. Die Spirit Awards werden traditionell einen Tag vor der großen Oscar-Gala vergeben - genauso wie die "Goldene Himbeere" für den schlechtesten Film des Jahres. Diesen Filmpreis bekam ein Dokumentarfilm über die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.
Den größten Triumph feierte bei den Independent Spirit Awards in Santa Monica das Drama "Moonlight" über einen homosexuellen Afroamerikaner: Der Film, der nur 1,5 Millionen Dollar kostete, erhielt Auszeichnungen als bester Film, für die beste Regie, das beste Drehbuch, die beste Filmtechnik und den besten Schnitt. Er ist für acht Oscars nominiert.
Casey Affleck wurde als bester Schauspieler für seine Rolle als Eigenbrötler in der Familientragödie "Manchester by the Sea" ausgezeichnet. Der Preis für die beste Schauspielerin ging an Isabelle Huppert und ihre Hauptrolle in dem Psycho-Thriller "Elle". Die Französin ist auch für den Oscar nominiert. Sie konkurriert bei der Gala am Sonntagabend unter anderem mit Emma Stone, der Hauptdarstellerin in der Musical-Romanze "La La Land", die für insgesamt 14 Oscars nominiert ist. "Toni Erdmann" ist in der Kategorie "bester fremdsprachiger Film" für den Oscar nominiert. Regisseurin Ade erzählt in dem Film die ebenso witzige wie anrührende Geschichte eines zu verrückten Scherzen und Verkleidungen neigenden Vaters, der die Nähe zu seiner entfremdeten Tochter sucht.
Die Tragikomödie ist die erste deutsche Produktion seit sieben Jahren, die es ins Finale der Oscar-Entscheidung geschafft hat. Damals wurde "Das Weiße Band" des österreichischen Regisseurs Michael Haneke nominiert. Der bislang letzte deutsche Film, der einen Oscar gewann, war 2007 das Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck. Bei der Verleihung der sogenannten Razzies wurde das Doku-Drama "Hillary's America" eines rechtskonservativen Aktivisten als schlechtester Film ausgezeichnet. Der Clinton-Kritiker Dinesh D'Souza strich für das Machwerk, in dem die Politikerin gnadenlos verunglimpft wird, zudem die Preise als schlechtester Regisseur und schlechtester Schauspieler ein. Als schlechteste Schauspielerin wurde die Clinton-Darstellerin ausgezeichnet.
Ebenfalls vier Preise erhielt die Comicverfilmung "Batman v. Superman: Dawn of Justice". Schauspieler Jesse Eisenberg wurde als schlechtester Nebendarsteller ausgezeichnet, die Hauptdarsteller Ben Affleck und Henry Cavill als schlechtestes Leinwandpaar. Weitere "Goldene Himbeeren" gab es in den Kategorien schlechtestes Drehbuch und schlechteste Neuverfilmung oder Fortsetzung. Beide Filme seien "entschieden unterschiedlich", erklärte das Preisverleihungskomitee. Gemein sei ihnen aber, dass es sich bei ihnen um "filmischen Matsch" handle. Ihr Erfolg an der Kinokasse fiel sehr unterschiedlich aus: "Batman vs. Superman" spielte rund 825 Millionen Euro ein, "Hillary's America" brachte es nur auf 12,4 Millionen Euro.
Die "Goldenen Himbeeren" werden seit 1980 verliehen - als erklärtes Gegenmodell zu den Oscars, die traditionell einen Abend später in Hollywood vergeben werden. Die Preisträger erscheinen fast nie persönlich, um die Schmäh-Trophäe abzuholen.   (T.Bolshov --DTZ)

Sonntag, 05. März 2017
Dienstag, 28. Februar 2017

Nürnberg: Ein Mann (30) hat einen Obdachlosen (57) in Fürth getötet – dafür muss er neuneinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht sprach ihn am Montagabend (27.02.2017) wegen Totschlags schuldig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er vor gut einem Jahr den Mann im Streit um Geld getötet hatte.
Berlin: Der islamistennahe Berliner Moscheeverein „Fussilet 33“ ist verboten worden. Wie ein Polizeisprecher sagte, wurden am Dienstagmorgen (28.02.2017) in Berlin im Zusammenhang mit dem Verbot 24 Objekte in Berlin durchsucht, darunter Wohnungen, Firmensitze und Hafträume in Berliner Gefängnissen. Der Verein war auch Anlaufpunkt für den Massenmürger, Flüchtling und Attentäter vom Breitscheidplatz, den Tunesier Anis Amri.
Lübeck: Die Mutter des kleinen Juri ist wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von achteinhalb Jahren verurteilt worden. Die Beweisaufnahme habe zweifelsfrei ergeben, dass die 34-Jährige aus Eutin im April 2016 ihren zweieinhalb Jahre alten Sohn mit seinem Schlafsack erdrosselt habe, sagte der Vorsitzende Richter am Landgericht Lübeck bei der Urteilsverkündung am Dienstag(28.02.2017). Für einen Unfall gebe es ebenso wenig Anhaltspunkte wie für einen anderen Täter. Die Angeklagte, die die Tat bis zum Schluss bestritten hatte, nahm das Urteil ohne äußerlich erkennbare Regung entgegen. Mit dem Urteil gingen die Richter über die Anträge von Staatsanwaltschaft und Nebenklage hinaus, die sechs beziehungsweise acht Jahre Haft gefordert hatten. Nach Augenzeugenberichten fanden viele Prozessbeobachter auch dieses Urteil noch viel zu mild für die Mörderin eines unschuldigen Kindes, auch wenn es die eigenen Mutter war.
Leipzig: Zehn Monate nach dem Fund einer zerstückelten Frauenleiche im Leipziger Elsterflutbecken ist der Verbrecher (38) gefasst - und es wurde eine weitere getötete Frau gefunden. Der Mann hat gestanden, beide ermordet zu haben. Haftbefehl! Die Leiche der anderen Frau fanden die Ermittler gestern in einem verfallenen Haus. Der Mann soll 2016 erst eine Portugiesin (43) und dann eine 40-Jährige getötet haben. Das zweite Opfer, dessen Leiche nun entdeckt wurde, war seit November 2016 als vermisst gemeldet. Die Ermittler kamen ihm im Zusammenhang mit dem zweiten Verbrechen auf die Spur gekommen. Als sie am Montag seine Wohnung durchsuchten und ihn befragten, habe er den Mord gestanden. Er sagte der Polizei auch, wo die Leiche zu finden sei - im ruinösen sogenannten Apostelhaus nur eine Straßenecke von seiner Wohnung entfernt. Zugleich gab der Mann auch die Tötung der 43-Jährigen zu. Hier hatte Polizei bisher gegen Unbekannt ermittelt. Zu den Hintergründen der Verbrechen machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben. Mit „Blick auf die noch laufenden Ermittlungen“ wurde auf Nachfrage von Deutsche Tageszeitung, auch nicht gesagt, wie und wo die Frauen getötet wurden.
Berlin: Nach der Ermordung eines Deutschen auf den Philippinen hat das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für mehrere Teile des Landes ausgegeben. Das gilt laut Reise- und Sicherheitshinweis für Zentral- und Westmindanao, die Mindanao-See, die Sulu-See inklusive Süd-Palawan und seiner Inseln sowie die südlichen Inselgruppen Cagayan de Tawi Tawi, Turtle Islands und alle Sulu-Inseln zwischen Mindanao und Ost-Malaysia. Es bestehe akute Entführungsgefahr. Abgeraten wird auch von allen nicht erforderlichen Reisen in andere Regionen Mindanaos. In den beschriebenen Gebieten im Süden der Philippinen ist seit Jahren die islamistische Terrorgruppe Abu Sayyaf aktiv. Sie hatte einen 70 Jahre alten Deutschen nach mehr als drei Monaten Geiselhaft enthauptet. Der Mann war Anfang November entführt worden, als er zusammen mit seiner Lebensgefährtin in den Gewässern zwischen den Philippinen und Malaysia unterwegs war. Die 59 Jahre alte Frau wurde bei dem Überfall erschossen.
Hamburg: Für die tödlichen Schüsse auf einen Radfahrer in Hamburg hat das Landgericht einen 34-Jährigen wegen Totschlags und Verstoßes gegen das Waffengesetz zu zwölf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Der Angeklagte habe seinen Ex-Schwager „quasi hingerichtet“, sagte die Vorsitzende Richterin bei der Urteilsverkündung am Dienstag (28.02.2017). Die Mordmerkmale seien aber nicht erfüllt. Das Opfer sei nicht arglos gewesen, weil der Angeklagte ihm vorher die Pistole im Hosenbund gezeigt habe. Die Bluttat hatte am 5. Juni vergangenen Jahres Bestürzung in dem östlichen Stadtteil ausgelöst. Der 28-Jährige war in der Nähe eines Badesees niedergeschossen worden, vor den Augen mehrerer Zeugen. Zum Prozessauftakt im Dezember hatte der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Als Motiv nannte er Drohungen und Gewalttätigkeiten seines Ex-Schwagers.
Regensburg: Der Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) ist auf freiem Fuß.
Das Landgericht Regensburg habe den Haftbefehl gegen den 45-Jährigen unter Auflagen außer Vollzug gesetzt, teilte ein Sprecher des Gerichts am Dienstag (28.02.2017) mit. Das Gericht bestätigte zwar die Auffassung der Vorinstanz, dass gegen Wolbergs dringender Tatverdacht bestehe und der Haftgrund der Verdunkelungsgefahr vorliege. Angesichts der fortgeschrittenen Ermittlungen seien mildere Mittel jedoch ausreichend, hieß es in der Begründung. Wolbergs war im Zuge der Regensburger Korruptionsaffäre Mitte Januar verhaftet worden. In der Affäre geht es um eine Grundstücksvergabe an ein Bauunternehmen. Der 45-Jährige soll die Firma bei der Vergabe eines früheren Kasernenareals im Oktober 2014 bevorzugt haben. Im Gegenzug soll der ebenfalls beschuldigte Geschäftsführer einer Bauträgergesellschaft an die Regensburger SPD Spenden in sechsstelliger Höhe gezahlt sowie Wolbergs und ihm nahestehenden Personen geldwerte Vorteile verschafft haben.  (G.Gryshenko--DTZ)

Freitag, 24. Februar 2017

Ansbach: Wegen mehrerer Überfälle auf Supermärkte in Bayern und Baden-Württemberg ist eine Frau (47) vom Landgericht zu einer Gefängnisstrafe von elf Jahren verurteilt worden. Durch die Überfälle seien mehrere Mitarbeiter von Supermärkten zum Teil schwer traumatisiert worden, sagte der Richter.
Wuppertal: Ein Solinger (45) muss für elf Jahre ins Gefängnis, weil er seine Ehefrau umgebracht hat. Das Landgericht verurteilte ihn wegen Totschlags. Im Juni vergangenen Jahres hatte der Angeklagte seine Frau bei einem heftigen Streit mit mehreren Messerstichen getötet. Der Mann soll schon früher wegen häuslicher Gewalt aufgefallen sein. Zwei minderjährige Kinder wurden Halbwaisen.
Freising: Mit einem dicken Bündel Geldscheine ist eine ehrliche Finderin (39) zur Polizei gegangen. Sie erschien auf der Wache und legte eine Pappschachtel auf den Tisch. Als die Beamten mit dem Geldzählen fertig waren, hatten sie 26 000 Euro beisammen. Das Geld hat den Ermittlungen der Polizei zufolge eine abenteuerliche Reise hinter sich. Es gehörte einer Frau aus Freising. Als sie starb, wurde ihre Wohnung geräumt. Im Kleiderschrank lag die Schachtel mit originalverpackten Socken. Darin hatte die Frau das Geld versteckt. Die Schachtel landete im Gebrauchtwarenladen der örtlichen Caritas, wo niemandem der Schatz auffiel. Dort deckte sich die 39-Jährige mit Kleidung ein. Auch die Socken gehörten dazu. Als sie diese anziehen wollte, fand sie das Geld und brachte es zur Wache. Nach Polizeiangaben sind die Erben der Verstorbenen inzwischen bekannt. Sie sollen das Geld bekommen. Der 39-Jährigen steht der gesetzliche Finderlohn in Höhe von lediglich drei Prozent zu – 780 Euro.
Bochum: In einer Bankfiliale in Bochum haben Unbekannte am frühen Donnerstagmorgen (23.02.2017) einen Geldautomaten gesprengt. Verletzt wurde niemand. Ob die Täter Bargeld erbeuteten, wurde zunächst nicht bekannt. Es sei hoher Sachschaden entstanden, sagte ein Polizeisprecher. Über der Filiale befinden sich Wohnungen. Bewohner hatten gegen 03.20 Uhr einen lauten Knall gehört und die Polizei gerufen. Zeugen sahen noch ein wegfahrendes Auto. Nach Angaben des Landeskriminalamts NRW war es die 17. Sprengung im laufenden Jahr in Nordrhein-Westfalen. Am Mittwoch hatte die Polizei in Hagen und Duisburg fünf Männer festgenommen. Sie sollen zu einer Räuberbande gehören, die in den vergangenen Wochen mindestens vier Geldautomaten gesprengt haben soll.
Landau: Das Landgericht Landau (Bayern) hat zwei Männer wegen des Raubmordes an einer 86 Jahre alten Frau zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts haben die beiden Angeklagten die Frau im Mai 2016 in ihrem Haus misshandelt, beraubt und die Sterbende dann sich selbst überlassen. Ein dritter Verdächtiger wird noch gesucht. Mit dem Urteil und der Feststellung einer besonderen Schwere der Schuld folgte das Gericht dem Plädoyer der Anklage. Staatsanwältin Anne Herrmann hatte von einem Vorgehen „in gefühlloser und unbarmherziger Weise“ gesprochen. Die Verteidigung hatte dagegen, nach Information von Deutsche Tageszeitung, keine besondere Schwere der Tat gesehen. Die Situation sei eskaliert, nachdem die Männer – sie gehören mutmaßlich zu einer Diebesbande – eine geringere Beute vorfanden, als erwartetet. Die Anwälte hatten sich nicht zu einem Strafmaß geäußert und die Entscheidung in die Hände der Richter gelegt.  (G.Gryshenko--DTZ)

Dienstag, 28. Februar 2017

Der 15 Meter lange Service-Truck des ADAC Berlin-Brandenburg macht im März an sieben Berliner und sechs Brandenburger Standorten Station. Um noch flächendeckender die Fahrzeugüberprüfungen anbieten zu können, setzt der Automobilclub nun zwei Prüfmobile gleichzeitig ein. Das Standardprogramm beinhaltet in Berlin die Überprüfung von Bremsen, Stoßdämpfer, Frostschutz und Batterie. In Brandenburg checken die Techniker neben der allgemeinen Sichtkontrolle die Bremsen und Stoßdämpfer. Für ADAC Mitglieder ist dieser Service kostenlos. Den Bremsentest kann jeder Fahrzeuginhaber kostenfrei durchführen lassen.
 
Darüber hinaus bietet das ADAC Prüf- und Servicemobil viele weitere Funktionstests an, zum Beispiel der Klimaanlage oder Bremsflüssigkeit. Im Anschluss an den Pkw-Sicherheitscheck erhalten die Fahrzeuginhaber ein schriftliches Prüfprotokoll mit Messergebnissen ausgehändigt und nützliche Hinweise, falls ein Werkstattbesuch empfohlen wird.
 
Zusätzlich verfügt das Mobil über ein voll ausgestattetes ADAC-Servicebüro, mit dem das komplette Beratungsangebot einer Geschäftsstelle überall in der Region abrufbar ist. Der ADAC bringt damit Kundenservice und technisches Know-how flächendeckend zu allen Mitgliedern.
 
Termine in Berlin
 
Prüfort:
12559 Berlin-Köpenick; Salvador-Allende-Straße 115 / Parkplatz Hellweg
Prüfzeiten: 01.-06. März 2017 - Mittwoch bis Freitag und Montag: 10-13 und 14-18 Uhr
 
Prüfort:
12459 Berlin-Schöneweide; Siemensstraße 13 / Parkplatz Autoplus
Prüfzeiten: 07.-08. März 2017 - Dienstag bis Mittwoch: 10-13 und 14-18 Uhr
 
Prüfort:
12057 Berlin-Neukölln; Grenzallee/Naumburger Straße 33 / Parkplatz Obi
Prüfzeiten: 09.-14. März 2017 - Donnerstag bis Freitag und Montag bis Dienstag: 10-13 und 14-18 Uhr
 
Prüfort: 10243 Berlin-Friedrichshain; An der Ostbahn 3 / Parkplatz Hellweg
Prüfzeiten: 15.-17. März 2017 - Mittwoch bis Freitag: 10-13 und 14-18 Uhr
 
Prüfort: 10829 Berlin-Schöneberg; Sachsendamm 20 / Parkplatz Höffner
Prüfzeiten: 20.-23. März 2017 - Montag bis Donnerstag: 10-13 und 14-18 Uhr
 
Prüfort: 13055 Berlin-Hohenschönhausen; Ferdinand-Schultze-Straße 106 / Parkplatz Hellweg
Prüfzeiten: 24.-29. März 2017 - Freitag und Montag bis Mittwoch: 10-13 und 14-18 Uhr
 
Prüfort: 13089 Berlin-Pankow; Romain-Rolland-Straße 13 / Parkplatz Kaufland
Prüfzeiten: 30. März-04. April 2017 - Donnerstag bis Freitag
und Montag bis Dienstag: 10-13 und 14-18 Uhr
 
 
Termine in Brandenburg

Prüfort: 14913 Jüterbog; Neuheimer Weg 2 / Parkplatz Möbel Mit
Prüfzeiten: 01.-02. März 2017 - Mittwoch bis Donnerstag: 10-13 und 14-18 Uhr
 
Prüfort: 04916 Herzberg; Osterodaer Straße 12 / Parkplatz Kaufland
Prüfzeiten: 03.-09. März 2017 - Freitag und Montag bis Donnerstag: 10-13 und 14-18 Uhr
 
Prüfort: 04910 Elsterwerda; Lauchhammer Straße 60 / Parkplatz Elster-Center
Prüfzeiten: 10.-16. März 2017 - Freitag und Montag bis Donnerstag: 10-13 und 14-18 Uhr
 
Prüfort: 01979 Lauchhammer; Liebenwerdaer Straße 46 / Parkplatz Marktkauf
Prüfzeiten:    17.-23. März 2017 - Freitag und Montag bis Donnerstag: 10-13 und 14-18 Uhr
 
Prüfort: 15926 Luckau; Berliner Straße 16 / Parkplatz BHG Handelszentren GmbH
Prüfzeiten: 24.-29. März 2017 - Freitag und Montag bis Mittwoch: 10-13 und 14-18 Uhr
 
Prüfort: 01968 Senftenberg; Briesker Straße 4 / Parkplatz Kaufland
Prüfzeiten: 30. März-05. April 2017 - Donnerstag bis Freitag und
Montag bis Mittwoch: 10-13 und 14-18 Uhr
 
Bei großer Nachfrage kann es zur Schließung der mobilen ADAC Prüfstation vor den jeweils angegebenen Endzeiten kommen. Neben dem mobilen Fahrzeug-Check gibt es in Berlin 10 und im Land Brandenburg 23 stationäre Prüfdienste, die nach Terminvereinbarung Kfz-Überprüfungen vornehmen. Alle Prüfdienste und Termine sowie weitere Informationen im Internet unter:
http://www.adacservicemobil.de

Dienstag, 21. Februar 2017

Gießen: Weil er gemeinsam mit einem angeblichen Erzbischof falsche Millionenkredite vermittelt haben soll, muss sich ein 65-Jähriger wegen Betruges vor dem Amtsgericht Gießen verantworten. Der Mann aus Gießen soll sich als eine Art Makler ausgegeben haben und sein bislang unbekannter Komplize als Bevollmächtigter der Vatikanbank. So sollen die beiden im Jahr 2010 insgesamt 132.000 Euro Provision für die versprochenen, aber nie ausgezahlten Kredite über 100 Millionen sowie 400 Millionen Euro ergaunert haben. Für die Geschäfte traf man sich laut Anklage in Luxemburg. Zu Beginn des Prozesses am Dienstag (21.02.2017) stellte sich der Angeklagte selbst als Opfer des angeblichen Geistlichen dar. Dieser sei sehr überzeugend aufgetreten.
Berlin: Die seit fünf Tagen vermisste zwölfjährige Chantal aus Berlin ist unverletzt gefunden worden. Das Mädchen sei freiwillig verschwunden, es sei kein Verbrechen passiert, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend. Es gehe ihm gut. Den Angaben zufolge wurde Chantal am Sonntagabend von der Polizei gefunden. Die genaueren Hintergründe waren zunächst noch unklar. Die Polizei kündigte weitere Informationen an.
Iggensbach: Ein 50-Jähriger aus Niederbayern hat gestanden, seine Ehefrau im Streit getötet zu haben. Der Mann habe vor dem Haftrichter die Tat eingeräumt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Deggendorf. Der 50-Jährige hatte am Montagmorgen die Polizei selbst angerufen. Die Beamten fanden in dem Haus in Iggensbach (Landkreis Deggendorf) die Leiche der 47-Jährigen. Der Ehemann ließ sich widerstandslos festnehmen. Er sitzt wegen Mordes in Untersuchungshaft. Zur Abklärung der genauen Todesursache hat die Staatsanwaltschaft nach Information von Deutsche Tageszeitung, eine Obduktion veranlasst.
Essen: Ein Mann (39) ist tot in einer Wohnung gefunden worden – die Mordkommission ermittelt. Aufgrund erster Ergebnisse der vom Notarzt alarmierten Polizei ist ein Verbrechen nicht auszuschließen. Als dringend verdächtig wurde der Wohnungsinhaber (52) festgenommen. Als möglicher Mittäter gilt ein weiterer Mann (34). Der wurde ebenfalls in dem Mehrfamilienhaus festgenommen.
Dortmund: Die Polizei hat am Rande des Bundesliga-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg (3 : 0) zwei Personen festgenommen, die mutmaßlich am Angriff auf Fans von RB Leipzig am 4. Februar 2017 beteiligt waren. Beamte haben vor dem Spiel im Umfeld des Stadions zwei Männer wiedererkannt, gegen die nun wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Landfriedensbruch ermittelt werde, teilte die Dortmunder Polizei in ihrem Einsatzbericht mit. Einem der Männer, einem 25-Jährigen aus Lemgo, wird unter anderem vorgeworfen, „eine gefüllte Getränkekiste in Richtung von Einsatzkräften geworfen zu haben“. Der andere Festgenommene Bürger ist ein 26-Jähriger aus Dortmund. Das Wolfsburg-Spiel verlief laut Polizei ohne besondere Vorkommnisse.
Tel Aviv/Israel: Wegen der Tötung (Ermordung) eines verletzt am Boden liegenden Palästinensers ist der israelische Soldat Elor Asaria zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Militärgericht in Tel Aviv gab das Strafmaß bekannt. Der Vorfall vom März 2016 war gefilmt worden und so an die Öffentlichkeit gelangt. "Das dieses Urteil eine dreiste Justiz-Frechheit ist, vor allem, weil der israelische Soldat rücksichtslos einen wehrlosen Menschen ohne Grund erschossen (ermordet) hat, braucht an dieser Stelle nicht näher gesagt zu werden", kommentieren das Urteil Menschen auf den Straßen im Libanon und Israel, auf die Fragen zum Urteil – von Deutsche Tageszeitung.
Kaiserslautern: In Kaiserslautern ist am Samstagabend eine tote Frau gefunden worden. Sie lag auf einer Anhöhe in der Stadt und hatte starke Brandverletzungen, wie die Polizei mitteilte. Zuvor sei den Rettungskräften eine brennende Person im Bereich des Sonnenbergs gemeldet worden. Mehr Einzelheiten nannte die Polizei zunächst nicht.
Hamburg: Zwei Hamburger Jugendliche haben den Hund einer 68-Jährigen entführt - und telefonisch 10.000 Euro von der Frau verlangt, falls sie das Tier zurückhaben wolle. Das teilte die Polizei in Hamburg mit. Die Frau habe jedoch die Stimme eines Verdächtigen wiedererkannt, weil er ein entfernter Bekannter gewesen sei. Die beiden Jugendlichen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Erpressung.
Berlin: Seit dem Jahre 2003 ließen sie sich nur noch sporadisch auf den U-Bahnhöfen blicken, Doppelstreifen von Polizei und BVG (Berliner Verkehrs Gemeinschaft). Doch jetzt will Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) sie wieder regelmäßig gemeinsam auf Streife schicken - vor allem, damit sich die Fahrgäste der deutschen Hauptstadt Berlin, wieder sicherer fühlen.
Münster: Bürgerkriegsopfer aus Syrien haben keinen generellen Anspruch auf Anerkennung als Flüchtlinge nach den Genfer Konventionen. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster am Dienstag entschieden und sich damit der Rechtsprechung in anderen Bundesländern angeschlossen. Nach Ansicht der OVG-Richter in NRW ist nicht davon auszugehen, dass nach Syrien zurückkehrende Asylbewerber allein wegen ihrer Flucht vom syrischen Staat als politische Gegner verfolgt würden (Az.: 14 A 2316/16.A). Der klagende Flüchtling aus Aleppo hatte sich gegen einen Bescheid des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gewehrt. Er beklagte, dass syrischen Asylbewerbern zurzeit nur ein vorübergehender, sogenannter „subsidiärer Schutz“ eingeräumt wird. Ein Familiennachzug ist damit nicht möglich, eine Abschiebung nach Syrien aber auch nicht. Letzteres sei auch mehr als berechtigt, betonte der Vorsitzende Richter und sprach von einem Regime in Syrien, das jedes Maß verloren habe. Dennoch gebe es keine Erkenntnisse, dass Rückkehrer allein wegen ihrer Flucht vom syrischen Staat als politische Gegner angesehen und verfolgt würden, so dass ihnen ein umfassenderer Schutz als Flüchtling zustünde. Das Verwaltungsgericht in erster Instanz hatte das anders gesehen. Das Urteil hat Signalwirkung. In ganz NRW lagen Ende Januar 12 300 Verfahren von Syrern gegen Bescheide des BAMF an den Verwaltungsgerichten vor. Das OVG (Oberverwaltungsgericht) hat keine Revision zugelassen. Dagegen ist Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht möglich.
Vaihingen/En: Eine Mutter (34) hat ihre beiden vier und fünf Jahre alten Jungen tot in der Wohnung des Vaters in Vaihingen an der Enz (Baden-Württemberg) gefunden. Die beiden Kinder hatten schwere Kopfverletzungen, teilte die Polizei mit. Die beiden Jungen hatten Freitag (17.02.2017) und Samstag (18.02.2017) bei dem von der Mutter getrennt lebenden Vater (38) verbracht. Polizeibeamte nahmen den Vater unter Mordverdacht am Tatort fest. Er hatte sich nach aktuellem Ermittlungsstand selbst verletzt und wurde in ein Haft-Krankenhaus gebracht.
Hamburg: Die Polizei konnte nach Informationen von Deutsche Tageszeitung, eine Raubserie auf Tankstellen im Süden des Kreises Glinde aufklären. Mehrere unabhängig voneinander agierende Räuber wurden am Wochenende (18./19.02.2017) festgenommen. Seit Anfang des Jahres 2017 immer wieder zu Überfällen auf Tankstellen in Oststeinbek, Glinde und Reinbek (Schleswig-Holstein) gekommen. Die Polizei zählte seit dem 08. Januar 2017 insgesamt fünf Taten.  (G.Gryshenko--DTZ)

Dienstag, 28. Februar 2017
Sonntag, 26. Februar 2017

Duisburg: Nach der tödlichen Messerattacke auf eine Frau ist der Verdächtige in eine Klinik gebracht worden. Ärzte hätten bei ihm eine Psychose festgestellt. Der Angriff hatte sich am Freitag (24.02.2017) auf einem Parkplatz ereignet. Jetzt erließ ein Richter einen Unterbringungsbefehl.
Reichenbach an der Fils (Baden-Württemberg): Eine Frau (32) ist bei einem Streit von ihrem Ehemann (34) getötet worden. Er sei teilweise geständig und wurde festgenommen, so ein Polizist. Anwohner hatten die Polizei gerufen, nachdem sich das Ehepaar auf der Straße gestritten hatte. Der Mann soll seine Frau attackiert haben. Er öffnete anschließend der Polizei die Tür des Wohnhauses. Dort fanden die Beamten die leblose Frau. Nach Reanimationsversuchen konnte ein Notarzt nur noch ihren Tod feststellen. Der Sohn (12) des Paares schlief währenddessen im Haus und war unverletzt. Die Tochter (10) übernachtete bei Angehörigen. Bisher gibt es keine Details zum Motiv. Die Leiche der Frau soll am Montag (27.02.2017) obduziert werden, um die genau Todesursache herauszufinden. Der Ehemann morgen dem Haftrichter vorgeführt werden.
Euskirchen (Nordrhein-Westfalen): Eine Frau (33) ist in Euskirchen mutmaßlich von ihrem Ex-Freund (32) getötet worden. Der Mann soll die Frau nach bisherigen Erkenntnissen am späten Samstagabend in deren Wohnung mit einem Messer angegriffen, teilte die Polizei am Sonntag (26.02.2017) mit. Zudem soll der Mann auf den Freund der 33-Jährigen losgegangen sein, der ihr helfen wollte. Trotz schneller Versorgung durch Notärzte starb die Frau wenig später im Krankenhaus. Ihr ebenfalls verletzter Freund ist nach Polizeiangaben außer Lebensgefahr. Beamte nahmen den Verdächtigen einige Straßen vom Tatort entfernt fest. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen Mordverdachts.
New Orleans / USA: Bei den Faschings-Feierlichkeiten in den US-Staat New Orleans ist ein Auto in eine Menschenmenge gerast. Dabei seien mindestens 28 Menschen verletzt worden. Örtliche Medien berichten, dass erste Notrufe gegen kurz vor 19 Uhr (Ortszeit) eingegangen sind. Die Polizei bestätigte bereits, dass es zahlreiche verletzte gegeben hat, wollte zunächst aber noch keine Zahl nennen. „Die Anzahl könne sich im Laufe der Ermittlungen jederzeit erhöhen“, sagte Polizeisprecherin Ambria Washington. Wenig später ließ der Polizeichef verkünden, dass eine Person im Zusammenhang mit dem Unfall in Gewahrsam genommen wurde. Demnach sei ein terroristischer Hintergrund zunächst auszuschließen.
Heidelberg: Gegen den Amok-Todesfahrer (35) von Heidelberg ist Haftbefehl erlassen worden. Dem Deutschen werden unter anderem Mord, versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und versuchter Totschlag vorgeworfen. Der Mann liegt nach einer Operation, die infolge eines Bauchdurchschusses durch die Polizei nötig war, im Krankenhaus. Dort wird er von Polizisten bis zu seiner Verlegung in ein Gefängniskrankenhaus rund um die Uhr bewacht. Bei dem Verdächtigen handelt es sich nach Auskunft der Staatsanwaltschaft um einen Studenten, der in Heidelberg wohnt. Sein Motiv ist bislang unbekannt.
Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Bei einem Polizeieinsatz in hat eine Beamtin einen Verdächtigen (57) durch einen gezielten Schuss ins Bein verletzt. Sie habe zuvor einen Messerangriff befürchtet, so ein Sprecher in Bielefeld. Die Beamten waren in die Innenstadt gerufen worden. Dort hatte der Mann mit gezogenem Messer Passanten angesprochen. Als er das Messer nicht ablegte, setzten die Beamten Pfefferspray ein. Als sie einen Angriff befürchteten, gab die Polizistin den Schuss ab. Der Mann kam in ein Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld prüft, ob der Täter in einer Psychiatrie untergebracht werden muss.
Deutschlandsberg / Österreich: Die Polizei in Österreich hat bei einem 44 Jahre alten Mann diverse Waffen und große Mengen an Munition gefunden. Bei der Zwangsräumung seines Hauses bei Deutschlandsberg in der Steiermark stießen die Beamten nach Angaben vom Samstag (25.02.2017) im Keller auf verschiedene Granaten, mehrere Kugelbomben, mehr als 100 Kilogramm Munition sowie mehr als 30 000 Patronen. Die Beamten fanden zudem zwei Faustfeuerwaffen und mehrere Karabiner aus dem Zweiten Weltkrieg. Gegen den Mann war bereits ein Waffenverbot verhängt worden. Die Waffen und die Munition wurden beschlagnahmt.
Fürth (Bayern): Dutzende Vermummte haben eine Gruppe Menschen angegriffen. Drei Personen wurden verletzt. Die Täter sollen auch mit Stöcken bewaffnet gewesen sein. Hintergründe und Motiv für die Tat sind unklar. Polizisten nahmen vier Verdächtige vorläufig fest. Die zum Teil vermummten Verbrecher sollen die zehnköpfige Gruppe im Alter von 26 bis 35 Jahren vor dem Rathaus attackiert haben. Die Angreifer hätten auch versucht, den Fanpullover der Spielvereinigung Greuther Fürth eines 28-Jährigen zu rauben. Bei der anschließenden Fahndung entdeckte die Polizei ein Auto mit vier Insassen im Alter von 19, 21 und 24 Jahren. Sie hatten Sturmhauben und Handschuhe dabei. Das Quartett wurde vorläufig festgenommen. Die Kripo ermittelt nun wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und versuchten Raubes.  (G.Gryshenko--DTZ)

Samstag, 18. Februar 2017

FALCO – eigentlich Hans Hölzel – war Pop Ikone, erster Deutschrapper, hoch begnadeter Selbstdarsteller, Selbstzerstörer und Säulenheiliger für alle Fans des 80er-Zeitgeistes. Zu seinem ungebrochenen Legendenstatus trug wohl auch bei, dass er 1998 bei einem Autounfall starb. Hans Hölzel fand seinen Künstlernamen FALCO und benannte sich nach dem DDR-Skispringer Falko Weißpflog.
Am 19. Februar 2017 wäre Falco 60 geworden. Deutsche Tageszeitung will aber mehr als nur einen erneuten Nachruf auf eine Musiklegende schreiben, wir wollen über einen Mann schreiben der einen Freund, wie Don Ron hatte und auch seine geliebte Tochter, Katharina B. Vitkovic erinnern, welche sich traurigerweise als seine "Nicht-Falco-Tochter" herausstellte und noch heute darunter leiden wird, dass sie ihren Vati FALCO viel zu früh verloren hat.
Auf den großen Erfolgshit des "Kommissars" kam "Amadeus", "Junge Römer", "Nachtflug", "Vienna Calling", "Jeanny", "The Sound of Music", "Emotional", "Mutter - der Mann mit dem Koks ist da" - am Ende sang FALCO in seinem Hit "Out of the Dark" – „muss ich denn sterben, um zu leben?“, dies traf ebenso zu wie sein Ausspruch: "In Wien mußt' erst sterben, damit sie dich hochleben lassen. Aber dann lebst' lang"!
Auf dem Weg seines Ruhms begleiteten FACO viele Freunde und Kollegen, so unter anderem: Horst Bork, Robert Ponger, Wolfgang Klinger, Rob und Ferdi Bolland, Billy Filanowsky, Thomas Rabitsch, seine Musikfreunde bei der Band Dradiwaberl, Hans Reinisch, Marie-Louise Heindl, Hans Mahr, Markus Spiegel, Hans Reinisch, Rudi Dolezal, Hannes Rossacher, Wolfgang Klinger, Connie de Beauclair, Bernhard Rabitsch, Walter Gröbchen, Gunther Mende, und viele, viele andere.a Allen voran standen seine Mutter Maria Hölzel und Ronald Seunig - dem Musikgott FALCO in allen Lebenslagen bei, auch wenn es ihm mal nicht so gut ging, wie ganz am Ende.
Hierzu schreibt Rudi Seunig (DonRon), geboren in Wien am 05.05.1964 als eines von vier Kindern von Josef und Helga Seunig, einer der erfolgreichsten Jungunternehmer Österreichs, Self-Made Millionär, Gründer des Einkaufsparadieses "Excalibur City", unkonventioneller Freigeist und verlässlicher Kumpel mit Handschlagqualität in fast schon philosophischer Weise, was nach dem Tod von FALCO passierte:
"Ronnie war mit Falco sehr eng befreundet. Sie wohnten nur zirka 15 km voneinander entfernt und verbrachten viel Zeit miteinander. Ronnie half Falco aus seiner fatalen finanziellen Situation. Mit rund ATS 18 Mio. Schulden drohte Falco die Zwangsversteigerung seiner Liegenschaften. Da sich so gut wie kein Käufer fand, kaufte Ronnie dessen Penthouse in Wien Hietzing für ATS 10 Mio. Für die restlichen Bankschulden von ca. ATS 5 Mio. organisierte Ron eine Umschuldung auf seine ihm nahe stehende Bank und bürgte für diesen Kredit. Weitere ATS 3,65 Mio. gewährte Ron Falco als Privatdarlehen. Mit diesen Maßnahmen war der Bankrott abgewehrt. Die einzig wirklich eingeweihte Person war seine Mutter. Einen Skandal wollte man verständlicherweise vermeiden.
Nach Falco’s Tod hat Ron sich um sämtliche Belange und um die Abwicklung der Verlassenschaft bemüht und Maria Hölzel jede Unterstützung gewährt. Maria Hölzel bestätigte den Darlehensvertrag in der Verlassenschaft. Zu diesem Zeitpunkt war Frau Hölzel noch gesund. Im Jahr 2000 erlitt Maria Hölzel einen folgeschweren Schlaganfall, der sie rechtsseitig lähmte und ihr die Sprachfähigkeit nahm. Fortan kümmerte sich Ron noch intensiver um Falco’s Mutter. Er ermöglichte ihr, ihrem Wunsch folgend, wieder in die Schottenfeldgasse zu ziehen. Er organisierte die Pflege und bezahlte nötiges Personal. Zu diesem Zeitpunkt war die Verlassenschaft noch immer stark verschuldet. Alle Rechnungen wurden von ihm bezahlt. Es zeichnete sich zunehmend ab, dass Frau Hölzel nicht in ihrer Wohnung bleiben konnte. Im 4. Stock ohne Lift war einfach jeder Ausflug ein Kraftakt. Ron klapperte mit Maria ganz Wien ab, um den besten Platz für betreutes Wohnen zu finden. Nach mehreren Enttäuschungen wurden sie in der Seniorenresidenz Oberlaa fündig. Frau Hölzel bezog dort ein Apartment mit 2 Zimmern und konnte einen Großteil ihrer vertrauten Möbel mitnehmen. Zu diesem Zeitpunkt war Ron ganz auf sich gestellt. Niemand half ihm bei all den Abwicklungen und Strapazen. Niemand bot irgendeine Unterstützung oder Hilfe an, weder die früheren „Blutsbrüder“ Falco’s noch die späteren selbsternannten „Freunde“.
Erst als die Schulden abgebaut waren und Geld aus der Falco Stiftung in die Kassa floss waren plötzlich „Helfer“ da. Allen voran ein gewisser Rupert Leutgeb. Leutgeb sah sich plötzlich als geeignet, die Dinge in die Hand zu nehmen und Ron als Generalbevollmächtigten der Frau Maria Hölzel abzulösen. Leutgeb holte sich diese Generalvollmacht von Frau Hölzel auf bis heute nicht nachvollziehbare Weise. Ronnie wurde danach nicht etwa von Leutgeb über die neue Vollmacht informiert, sondern dieser versuchte über den Schlüsseldienst Horn, die Villa Falco’s aufbrechen zu lassen. Der Schlüsseldienst verweigerte jedoch und informierte Ron über das Anliegen Leutgebs. Ron begab sich sofort zu Frau Hölzel, um Information darüber zu bekommen, was denn eigentlich hier vorgeht. Maria war außer sich und konnte sich nicht erklären, wie Leutgeb zu dieser Vollmacht gekommen ist. Leider konnte Frau Hölzel nicht sprechen, auch beim Lesen tat sie sich schwer. Ihr ein Schriftstück unterzujubeln ist daher ein Leichtes gewesen. Bei dieser Gelegenheit hat sich Leutgeb auch gleich ein Testament zu seinen Gunsten von Frau Hölzel unterfertigen lassen. Er wusste, daß Maria in gesundem Zustand Ron in ihrem Testament zum Universalerben ernannt hatte. Gleichzeitig verpflichtete sich Ron in diesem letzten Willen, die Falco Privatstiftung zu gründen und das gesamte Erbe einfließen zu lassen.
Frau Hölzel erkannte, daß hier etwas völlig aus der Bahn läuft und annullierte Leutgeb’s Vollmacht sofort im Beisein ihres vertrauten Notars. Ron sah bestätigt, daß sich eine Gruppe von Hyänen formiert hatte, die alles daran setzten, an das Erbe ran zu kommen. Im Jahr 2004 wurde sofort die Falco Privatstiftung ins Leben gerufen. Den fehlenden Betrag, von den benötigten Euro 70.000 für die Errichtung der Stiftung, von Euro 9.000 zahlte er als Darlehen ein. Die Stiftung war somit rechtskräftig. Als Leutgeb davon Wind bekam, sah er als einzige Möglichkeit, doch noch irgendwie eine Rolle zu spielen, die Entmündigung von Frau Hölzel. Er regte dies beim Bezirksgericht Favoriten an und Frau Hölzel wurde ein einstweiliger Sachwalter mit Konsulent Leutgeb beigestellt.
Des einstweiligen Sachwalters primäre Aufgabe bestand darin, zu prüfen, ob Frau Hölzel einen endgültigen Sachwalter benötigt. Dies geschah auf recht seltsame Weise. Der Notar Dr. Wilfried Köhler führte kein einziges Gespräch mit Familienangehörigen und natürlich vermied er es vehement, sich mit Ronnie zu besprechen. Zwei Schreiben des Notars flatterten bei Ron in's Haus, in denen er ihn mit forschem Ton aufforderte, sofort alle Unterlagen an ihn zu übergeben. Ron informierte den Steuerberater von Frau Hölzel darüber und dieser übermittelte alle verfügbaren Unterlagen. Ron’s Anwalt, Dr. Engin Deniz, sowie die beiden Stiftungsvorstände Dr. Georg Riedl (langjähriger Anwalt Falcos) sowie Magister Wilhelm Zmatlo (langjähriger Steuerberater Falcos sowie seiner Mutter) forderten Köhler mehrmals auf, ein Gespräch mit Ron zu führen. Immerhin führte er seit ca. 8 Jahren alle Geschäfte von Frau Hölzel. Köhler lehnte dies kategorisch ab. Vielmehr begann er, von Malversationen, Unterschlagung und fehlenden Beträgen zu reden. In seinen Darstellungen wurde aus einem Darlehensvertrag ein Sponsoring. Aus einer Überweisung an das Finanzamt eine Privatentnahme, aus der Rückzahlung des 5 Mio. Kredites eine Überweisung an Ron’s Bank usw..
Am Ende warf er ihm die Unterschlagung von Euro 1,3 Mio. vor. Gleichzeitig überzeugte er mit diesem Lügenpaket den Pflegschaftsrichter, die Klage gegen Ron einbringen zu lassen. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet und kümmerte sich fortan um diesen Vorwurf. Köhler schlug vor, einen Gutachter einzuschalten, was auch genehmigt wurde. Nur stellte sich sofort heraus, dass der vorgeschlagene Gutachter in einem sehr nahen Vertrauensverhältnis zu Köhler steht und damit ein neutrales Gutachten nicht zu erwarten war. Die beauftragte Richterin reagierte auf die vorgebrachten Bedenken sofort und bestellte einen neuen Gutachter.
Nach mehrmonatigem Prüfen aller Unterlagen war das Gutachten erstellt. Fazit dieses Gutachtens war, Ron hat sich in keiner Weise etwas zu Schulden kommen lassen. Am Ende waren ca. Euro 118.000 zwar nicht mehr belegbar, aber glaubwürdige Auslagen für einen Zeitraum von 8 Jahren, ca. Euro 250.000 ließen keine offenen Zweifel. Pflegerinnen wurden, wie allgemein üblich, nicht per Rechnung entlohnt. Diverse Auslagen wie Supermarktrechnungen, Friseur und Fahrtendienste wurden im Einvernehmen mit Frau Hölzel entsorgt. Die Vorerhebungen wurden daraufhin eingestellt. Wer glaubt, dies hätte dem Notar doch reichen müssen, der irrt. Köhler beantragte die Wiederaufnahme mit neuen abenteuerlichen Behauptungen. Die Staatsanwaltschaft lehnte ab. Nun versuchte es Köhler bei der Oberstaatsanwaltschaft. Dort wurde eine nicht nachvollziehbare Überprüfung des Aktes an das Gericht empfohlen. Gegenstand der Überprüfung war das Privatdarlehen Rons zu Falco. Die Oberstaatsanwaltschaft teilte nicht die Meinung Köhlers, Ron hätte dieses Darlehen zweimal abkassiert, das wurde ja im Gutachten bereits ad absurdum gestellt, aber er habe das Kapital von (Österreichischer Schilling) ATS 3.65 Millionen zweimal angemeldet und somit möglicherweise zweimal kassieren wollen. Es sei nun zu prüfen, ob hier vielleicht ein vorsätzlicher Betrug vorliegt. Schnell stellte sich heraus, dass Ron niemals das Kapital zweimal angemeldet hat, sondern lediglich nach Begleichung des Darlehens zur Zinserrechnung das Ausgangskapital erwähnte. Dabei handelt es sich um eine gesetzliche Notwendigkeit und keinen versuchten Betrug. Das Oberlandesgericht hat den gesamten Akt noch einmal im Detail geprüft und ist in einem 17 Seiten Abschlußbericht noch einmal dezidiert zu dem Schluss gekommen, Ron ist kein Fehlverhalten anzulasten, und der Akt wurde endgültig geschlossen. Köhler hat anscheinend damit gerechnet und hat parallel dazu einen Rechnungslegungsprozess gegen Ron eingebracht. Für Ron der Witz schlechthin. Alle Rechnungen hatte der Notar, das Gericht oder der Gutachter. Wie sollte er da Rechnung legen? Ein Gutachter hat bereits klar bewiesen, dass alle Abrechnungen korrekt sind, weshalb wird dann noch ein weiteres Gericht beschäftigt? Der Prozess sollte so künstlich am Leben erhalten werden, um so das Bestreben des Notars auf Nichtigkeitserklärung der Stiftung durchzusetzen. Die Stiftung steht dem Notar und somit auch dem Konsulenten Leutgeb im Wege, die absolute Kontrolle über das Erbe zu erlangen. Ron sollte mit allen legalen und illegalen Mitteln aus dem Weg geschafft werden.
Im November 2008 kam es dann zu einem Treffen bei dem Pflegschaftsrichter. Köhler, Anwälte, Stiftungsvorstände, Ron, der Bruder von Frau Hölzel und Maria selbst waren anwesend. Es kam erwartungsgemäß zu hitzigen Auseinandersetzungen und der Richter sah sich erstmals mit den Auswüchsen des Sachwalters direkt konfrontiert. Nach Anhörung aller Beteiligten entschied er, Köhler zu liquidieren. Köhler wurde noch im Mai 2009 seines Amtes enthoben und die Stiftung, mit Stiftungsvorsitzendem Ronald Seunig, wurde endgültig bestätigt.
Fazit dieses Wahnsinns: Eine unglaubliche Vernichtung hunderttausender Euros, viele Tränen, vor allem bei der schwerkranken Frau Hölzel, Ronnie’s angeschlagenes Image in der Öffentlichkeit, verursacht durch Köhler’s und Leutgeb’s Mitteilungsbedürfniss an die Medien, zahllose Gerichtstermine mit Vernichtung von Staatsgeldern. Trotzdem: Ende gut, alles gut. Leutgeb hat nichts geerbt und Köhler kann keinen weiteren Schaden mehr anrichten."
Zum Thema Erbe, sagte Ronald Seunig im Jahre 2014: "Es handelt sich um etwa drei Millionen, die in die Falco-Stiftung einfließen. Pro Jahr kommen an Tantiemen rund 300.000 Euro dazu. Damit werden wie bisher Preise, Awards und Nachwuchskünstler finanziert." "FACLO" – Hanz Hölzel und seine Mutter Maria Hölzel, hatten keine weiteren leiblichen Verwandten, abgesehen von FALCOs Vater, Alois Hölzel, welchen jedoch Hans Hölzel "FACLO" nicht in seinem Testament bedacht hatte.
Ronald Seunig ist Vorsitzender der Falco-Stiftung und übt damit die Kontrolle über das Erbe von FACLO aus, wobei Deutsche Tageszeitung an dieser Stelle hofft, dass "Don Ron" Ronnie Seunig sich ab und zu an Katharina B. Vitkovic erinnert, welche wie man alles drehen und wenden – nichts dafür konnte, dass sie "nur" die "Falco-Nicht-Tochter" ist, wobei FALCO sie bis an sein Lebensende sehr liebte, wie etliche Zeitzeugen gegenüber DEUTSCHE TAGESZEITUNG bekundeten.
Als Hans Hölzels Mitsubishi Pajero fern seiner Heimat mit einem Bus kollidierte, am 6. Februar 1998, war er sofort tot, der Hölzel, der FALCO. Polytrauma, multiples Organversagen, nichts zu retten. Eine bitter traurige Obduktionspointe am Rande: Herzriss. Das Herz, sang doch Falco einst, geht so lang zum Messer, bis es sticht. FALCO bleibt unvergessen und dies wird sich wohl auch in den nächsten 60 Jahren nicht ändern  (P.Hansen--DTZ)

Top