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Union: Strafverschärfung für illegale Autorennen ist klares Zeichen

Donnerstag, 29. Juni 2017

Die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU), sieht in der für den heutigen Donnerstag (29.06.2017) geplanten Strafverschärfung für illegale Autorennen ein entschlossenes Zeichen. "Mit dem Gesetz gehen wir gegen die ’Wer bremst verliert’-Mentalität vor", sagte Winkelmeier-Becker nach Information von Deutsche Tageszeitung. Auf "Möchtegernrennfahrer und Raser" warte "an der Zielgeraden dann das Strafrecht". "Dank unserem Einsatz gilt das auch für Raser, die sich allein ein Rennen gegen die Zeit liefern", sagte die Rechtsexpertin.

Der Bundestag will am heutigen Donnerstag ein Gesetz für schärfere Sanktionen bei illegalen Straßenrennen verabschieden. Bisher werden die Teilnehmer illegaler Straßenrennen mit einem Bußgeld in Höhe von 400 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot belegt, die Veranstalter mit einer Strafzahlung in Höhe von 500 Euro. Der Gesetzentwurf sieht nun vor, dass illegale Straßenrennen von der Ordnungswidrigkeit zur Straftat heraufgestuft werden.

Veranstalter und beteiligte Raser sollen künftig mit Geldstrafen oder bis zu zwei Jahren Haft belegt werden. Kommen Menschen ums Leben oder werden sie schwer verletzt, sollen bis zu zehn Jahre Gefängnis möglich sein. Durch die Heraufstufung zur Straftat sollen zudem die Autos der Beteiligten beschlagnahmt werden können. In den vergangenen Jahren hatten wiederholt Unfälle mit Todesopfern und Schwerverletzten bei illegalen Straßenrennen für Entsetzen gesorgt.  (A.Nikiforov--DTZ)

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