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De Maizière kündigt Härte gegen gewalttätige G20-Gegner an

Sonntag, 02. Juli 2017

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat ein hartes Vorgehen gegen gewalttätige G20-Gegner angekündigt. Er sagte der "Bild am Sonntag", Krawalle müssten "von Anfang an im Keim erstickt werden". Er gehe von "deutlich über 8000 Extremisten aus dem In- und Ausland" in Hamburg aus.

Besondere Sorgen bereiteten ihm linke Gruppierungen, die mit Gewaltaktionen den Ablauf den G20-Gipfels stören wollten und dafür auch bereit seien, "schwere Straftaten zu begehen", sagte de Maizière dem Blatt weiter.

Am Sonntag ist die erste große Gegendemonstration in der Hansestadt geplant. Geplant sind ein Protestmarsch durch die Innenstadt und eine Bootsdemonstration auf der Alster. Die Organisatoren erwarten zehntausende Teilnehmer.

Eine harte Linie kündigte de Maizière auch gegenüber kurdischen Demonstranten an. Es sei zwar erlaubt, gegen die Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu demonstrieren, sagte der CDU-Politiker. "Sollte es aber Versuche geben, für eine terroristische Organisation wie die PKK zu werben, werden die zuständigen Behörden dagegen vorgehen."

Die Staats- und Regierungschef der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer kommen am Freitag (07.07.2017) und Samstag (08.07.2017) in Hamburg zusammen.  (U.Beriyev--DTZ)

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