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Hamburg: 10.000 Menschen bei der ersten größeren G20-Demo

Sonntag, 02. Juli 2017

Mehrere tausend Menschen haben sich am heutigen Sonntag (02.07.2017) in der Hamburger Innenstadt zu einer ersten größeren Demonstration gegen den bevorstehenden G20-Gipfel versammelt. Bei der von Gewerkschaften, Umweltorganisationen und anderen Initiativen organisierten Veranstaltung unter dem Motto "G20 Protestwelle" forderten sie unter anderem mehr Engagement für den Klimaschutz und eine gerechtere Globalisierung. Nach Polizeiangaben kamen etwa 10.000 Demonstranten zusammen, die Veranstaltung verlief einem Sprecher zufolge zunächst "völlig friedlich".

Während der Auftaktkundgebung auf dem Rathausmarkt forderten Vertreter der Organisatoren einen grundsätzlichen Politikwechsel im globalen Maßstab. "Es braucht eine gerechte Verteilung in Deutschland und weltweit", sagte Stefan Körzell, Vorstandsmitlgied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Die Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland, Sweelin Heuss, forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, beim G20-Gipfel am Freitag und Samstag einen nationalen Kohleausstieg zu verkünden. Deutschland werde seine Klimaziele sonst "krachend verfehlen".

Unter den Teilnehmern waren zahlreiche Familien mit Kindern, Jugendliche sowie ältere Menschen. Viele trugen Fahnen und Transparente mit Aufschriften wie "Democracy now" (Demokratie jetzt), "Global umfairteilen", oder "Kohle stoppen." Nach der Auftaktkundgebung machten sich die Teilnehmer auf den Weg zu einem Protestmarsch durch die Hamburger Innenstadt.

Zu der Protestveranstaltung gehörte auch eine Bootsdemo auf der Binnenalster. Aufgerufen zu dem Marsch hatten der DGB, Greenpeace, WWF, Nabu, Campact, Oxfam und diverse andere Organisationen.  (V.Korablyov--DTZ)

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