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Internationales: Ultimatum an Katar um 48 Stunden verlängert

Montag, 03. Juli 2017

Saudi-Arabien und mehrere weitere arabische Staaten haben ihr Ultimatum an Katar um 48 Stunden verlängert. Das konnte Deutsche Tageszeitung aus einer am heutigen Montag (03.07.2017) veröffentlicht gemeinsamen Erklärung Saudi-Arabiens, Ägyptens, Bahrains und der Vereinigten Arabischen Emirate erfahren. Die Staaten hatten am 5. Juni ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen und eine Verkehrs- und Handelsblockade gegen den gasreichen Wüstenstaat verhängt. Sie werfen Katar die Unterstützung von Terror-Gruppen vor und hatten Doha mit Frist bis Sonntag um Mitternacht eine Liste mit 13 ultimativen Forderungen vorgelegt.

Katar hatte zuvor mitgeteilt, am heutigen Montag (03.07.2017) offiziell auf die ultimative Forderungsliste seiner Gegner reagieren zu wollen. Die offizielle Reaktion des katarischen Emirs Scheich Tamim bin Hamad al-Thani werde am Montagmorgen dem als Vermittler tätigen Emir von Kuwait, Scheich Sabah al-Ahmed al-Sabah, übermittelt, teilten die Behörden in Doha am Sonntag mit.

Unter anderem verlangen Saudi-Arabien und die anderen arabischen Staaten, dass Doha seine Beziehungen zum Iran zurückfährt, den einflussreichen Nachrichtensender Al-Dschasira schließt ebenso wie einen türkischen Militärstützpunkt in Katar.
Der katarische Außenminister Scheich Mohammed al-Thani hatte die Forderungsliste am gestrigen Samstagabend (02.07.2017) bereits indirekt zurückgewiesen. Er warf Saudi-Arabien und seinen Verbündeten vor, ganz bewusst unannehmbare Forderungen gestellt zu haben.  (U.Beriyev--DTZ)

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