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Union: Nach Wahl kommt das "Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz"

Montag, 03. Juli 2017

CDU und CSU wollen nach der Wahl ein "Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz" auf den Weg bringen. Das Ziel sei, dass "kein Arbeitsplatz unbesetzt bleibt", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag in Berlin. Dafür brauche es ausreichend Fachkräfte. In dem Gesetz sollten bestehende Regeln gebündelt und gegebenenfalls verbessert werden.

Die Spitzen von CDU und CSU verabschiedeten am Montag ihr gemeinsames Wahlprogramm. CDU-Chefin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer stellten das 67-seitige Programm auf einer gemeinsamen Pressekonferenz vor. Darin geben die Unionsparteien das Ziel aus, bis 2025 Vollbeschäftigung zu erreichen.

Die Union will unter anderem die Bürger bei der Einkommensteuer um 15 Milliarden Euro entlasten. Der Solidaritätszuschlag soll ab 2020 bis 2030 schrittweise abgeschafft werden.

Zudem soll es ein Baukindergeld geben: Wer eine Immobilie kauft, bekäme pro Kind und Jahr 1200 Euro Zuschuss über einen Zeitraum von zehn Jahren. Kindergeld und Kinderfreibetrag wollen die Unionsparteien erhöhen.  (V.Sørensen--DTZ)

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