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Politik: Xi Jinping will Beziehungen zu Deutschland vertiefen

Dienstag, 04. Juli 2017

Kurz vor seinem Deutschland-Besuch im Vorfeld des G-20-Gipfels hat Chinas Präsident Xi Jinping eine Vertiefung der strategischen Partnerschaft mit Deutschland angeboten. Die Beziehung beider Länder sei "zu einem Musterbeispiel" für die Zusammenarbeit "zwischen den wichtigsten Volkswirtschaften im globalen Rahmen geworden", schreibt Xi in einem journalistischen Gastbeitrag vom heutigen Dienstag (04.07.2017). Er wolle die Gestaltung dieser Beziehung nun auf "höchster Ebene intensivieren".

Auf bilateraler Ebene bot Xi eine Vertiefung der Zusammenarbeit auf Gebieten wie "Innovation, Internet, intelligente Fertigung, Finanzwesen, Energie, Umweltschutz und ökologische Entwicklung" an. Als zweitgrößte und viertgrößte Volkswirtschaft der Welt und führende Handelsnationen sollten China und Deutschland aber auch "Verantwortung für Frieden, Stabilität und Wohlstand weltweit und in ihren Regionen übernehmen", schrieb der Präsident weiter.

Gemeinsam könnten sie einen "Beitrag leisten für die Wahrung der regionalen Stabilität und des Weltfriedens, für die Förderung einer gesunden Entwicklung der Weltwirtschaft und für die Errichtung einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit".

Xi erinnerte daran, dass beide Länder vor 45 Jahren ihre diplomatischen Beziehungen aufgenommen haben. Seitdem hätten sich die beiderseitigen Beziehungen "insgesamt sehr positiv entwickelt". Laut Statistik betrug das bilaterale Handelsvolumen nach seinen Angaben im vergangenen Jahr 170 Milliarden Euro. Damit sei "China erstmals auch Deutschlands wichtigster Handelspartner".

Auch die kulturellen und gesellschaftlichen Beziehungen seien immer enger geworden. Inzwischen studierten mehr als 40.000 Chinesen in Deutschland. Gleichzeitig lebten in China "30.000 deutsche Experten und 8200 deutsche Studenten".

Xi besucht am Dienstag und Mittwoch Deutschland im Vorfeld des G-20-Gipfels am Freitag und Samstag in Hamburg. Für Dienstagabend ist ein Essen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geplant. Der Gipfel wird überschattet von Sorgen, die USA unter Präsident Donald Trump könnten sich aus der internationalen Zusammenarbeit zurückziehen und sich insbesondere gegen einen weiteren Abbau von Handelshemmnissen und eine Verbesserung des Klimaschutzes stellen.

In einem Telefonat sicherte Trump am gestrigen Montagabend (03.07.2017) allerdings Merkel seine Unterstützung beim Gipfel zu. Nach Angaben des Weißen Hauses sagte der Präsident, er wolle dazu beitragen, dass der Gipfel ein "Erfolg" werde.  (W.Novokshonov--DTZ)

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