24.11.2017
 Berlin
 11 °C
 leichte Regenschauer
 Hamburg
 6 °C
 leichte Regenschauer
 Köln
 8 °C
 Leichter Nieselregen
 Dresden
 10 °C
 klarer Himmel
 Leipzig
 12 °C
 klarer Himmel
 Rostock
 6 °C
 leichte Regenschauer
 Hannover
 7 °C
 leichter Regen
 Duisburg
 7 °C
 Leichter Nieselregen
 Nürnberg
 -- °C
 --
 Stuttgart
 13 °C
 klarer Himmel
 Bremen
 6 °C
 leichte Regenschauer

Politik: Amnesty fordert von Peking Einlenken im Fall Liu Xiaobo

Dienstag, 04. Juli 2017

Vor dem Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping am morgigen Mittwoch (05.07.2017) in Berlin hat Amnesty International Zugeständnisse im Fall des Dissidenten Liu Xiaobo gefordert. Peking müsse die Vorwürfe gegen den schwer kranken Friedensnobelpreisträger fallen lassen, verlangte die Menschenrechtsorganisation am heutigen Dienstag (04.07.2017). Zudem müsse China den Hausarrest gegen seine Frau Liu Xia beenden. Amnesty forderte darüber hinaus, beiden die Ausreise zu ermöglichen.

Die chinesischen Behörden hatten den 61-jährigen Liu wegen seiner unheilbaren Leberkrebserkrankung Ende Juni aus der Haft entlassen. Er war 2009 wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" zu elf Jahren Haft verurteilt worden.

Amnesty kritisierte in diesem Zusammenhang, dass Präsident Xi in Berlin durch die Präsentation des neuen Pandabären-Paares "diplomatische Sympathiepunkte zu sammeln" versuche". Es sei aber "mehr als Panda-Diplomatie gefordert", erklärte der China-Experte Dirk Pleiter.

Xi will die Bären am Mittwoch bei einem gemeinsamen Festakt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Berliner Regierenden Bürgermeister Michael Müller übergeben. Sie sind eine Leihgabe an den Berliner Zoo.  (W.Novokshonov--DTZ)

Weitere interessante Artikel
Top