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76 Polizisten bei Krawallen zum G20-Gipfel in Hamburg verletzt

Donnerstag, 06. Juli 2017

Bei den gewalttätigen Ausschreitungen zum G20-Gipfel in Hamburg sind am gestrigen Donnerstagabend (06.07.2017) mindestens 76 Polizisten verletzt worden. Fünf von ihnen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, sagte ein Polizeisprecher am Abend gegenüber Deutsche Tageszeitung. Die meisten Beamten seien jedoch nur leicht verletzt, allerdings ist auch dies mehr als nur unschön...

Nach dem Ende des Aufmarsches unter dem Motto "Welcome to hell" (Wilkommen in der Hölle), bei dem es zu massiven Angriffen gegen die Polizei mit Flaschen und Feuerwerkskörpern gekommen war, waren in der Nacht noch etwa 6000 Menschen in verschiedenen Gruppen in der Stadt unterwegs, wie der Polizeisprecher weiter sagte. Nach wie vor würden Polizisten angegriffen und Barrikaden angezündet.

Schon zuvor hatte es an verschiedenen Stellen in den Stadtteilen Altona und St. Pauli Angriffe auf Einsatzkräfte sowie Sachbeschädigungen an Geschäften, Banken und Autos gegeben. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein. Sie hatte zuvor versucht, einen sogenannten schwarzen Block von vermummten Linksautonomen aus der angemeldeten Demonstration "Welcome to hell" herauszuholen.

Über den Onlinedienst Twitter berichtete die Hamburger Polizei zudem, dass ein Polizeihubschrauber durch einen Laserpointer ins Visier genommen worden sei. Die Piloten seien geblendet worden und hätten Augenverletzungen erlitten.  (P.Tomczyk--DTZ)

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