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Prozess um Brandanschlag auf türkisches Café (Essen) begonnen

Freitag, 07. Juli 2017

Acht Monate nach einem Brandanschlag auf ein türkisches Café in Essen hat der Prozess gegen die 18 mutmaßlichen Täter begonnen. Vor dem Landgericht müssen sich seit Freitag 16 Männer und zwei Frauen wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes und der versuchten Brandstiftung verantworten. Bei dem Anschlag am 4. November 2016 waren Brandsätze in die Teestube geworfen worden.

Den Angeklagten im Alter zwischen 16 und 24 Jahren wird laut Gericht vorgeworfen, zunächst auf einem Spielplatz gemeinsam drei Brandsätze hergestellt zu haben. Mit Tüchern und Mützen vermummt sollen sie dann die Fensterscheiben des Cafés mit Metallzylindern eingeworfen und danach die Brandsätze in das Lokal geschleudert haben. Ein Mann konnte die Flammen löschen, bevor ein Feuer ausbrach. Dabei soll er sich an der Hand verletzt haben.

Die Angeklagten sind kurdischer Herkunft. Die Staatsanwaltschaft vermutet deshalb eine politisch motivierte Tat. Zur Tatzeit waren sieben Angeklagte noch Jugendliche, sechs waren Heranwachsende. Für den Prozess sind zunächst 55 weitere Verhandlungstermine bis Ende Januar angesetzt.  (A.Nikiforov--DTZ)

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