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Trumps Staatsbesuch in Großbritannien erst im nächsten Jahr

Dienstag, 11. Juli 2017

US-Präsident Donald Trump wird offenbar erst im kommenden Jahr zu einem Staatsbesuch nach Großbritannien kommen. London und Washington sei es nicht gelungen, sich auf einen Termin noch in diesem Jahr zu einigen, der Besuch sei nun für 2018 geplant, sagte ein ranghoher britischer Regierungsvertreter am heutigen Dienstag (11.07.2017).

Zuletzt hatte es wiederholt Spekulationen rund um den Besuch des bei der britischen Bevölkerung äußerst unbeliebten US-Präsidenten im Vereinigten Königreich gegeben. Laut Medienberichten soll Trump der britischen Premierministerin Theresa May in einem Telefonat mitgeteilt haben, er wolle erst nach Großbritannien kommen, wenn die Bevölkerung seinen Besuch unterstütze.

Im Juni dann fand der Besuch bei der jährlichen Ansprache der Queen vor dem Parlament keine Erwähnung - obwohl es üblich ist, dass sie alle anstehenden Staatsbesuche auflistet. Während des G20-Gipfels am vergangenen Wochenende in Hamburg bekräftigte Trump jedoch, dass er nach London kommen werde. Auf die Frage nach dem genauen Termin sagte er, "wir arbeiten daran".

May hatte Trump bei ihrem Washington-Besuch im Januar, nur wenige Tage nach seiner Amtseinführung als Präsident, nach London eingeladen. Dass sie ihn so schnell einlud, brachte ihr zu Hause heftige Kritik ein.

Mehr als 1,8 Millionen Menschen unterzeichneten eine Online-Petition gegen einen förmlichen Staatsbesuch, zu dem auch ein feierlicher Empfang des Gastes durch Königin Elizabeth II. gehört. Sie argumentierten, der Empfang könne die Queen in eine "peinliche Lage" bringen. Trumps Kritik an Londons Bürgermeister Sadiq Khan nach dem Anschlag in der britischen Hauptstadt Anfang Juni brachte noch mehr Menschen gegen ihn auf.

Auch mehrere Vertreter der Opposition und aus den Reihen von Mays Konservativer Partei hatten gefordert, den Staatsbesuch abzusagen.  (M.Dylatov--DTZ)

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