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Soziales: Renteneintrittsalter steigt leicht auf 64,1 Jahre

Samstag, 22. Juli 2017

Arbeitnehmer in Deutschland sind im vergangenen Jahr etwas später in den Ruhestand gegangen. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter stieg 2016 im Vergleich zum Vorjahr von 64 auf 64,1 Jahre, wie Deutsche Tageszeitung am heutigen Samstag (22.07.2017) - unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung berichtete. Frauen arbeiten demnach inzwischen länger als Männer: Der Rentenbeginn von Männern stagnierte bei 63,9 Jahren, während er sich bei Frauen von 64,1 im Jahr 2015 auf 64,2 Jahre im vergangenen Jahr erhöhte.

Grund für den Anstieg des Renteneintrittsalters seien insbesondere die Anhebung der Altersgrenzen und das Auslaufen von vorgezogenen Altersrenten, erklärte die Deutsche Rentenversicherung dem Bericht zufolge. In der Vergangenheit hätten Frauen vorgezogene Altersrenten teilweise schon mit 60 Jahren in Anspruch nehmen können.

Seit dem Jahr 2000 ist das Renteneintrittsalter in Deutschland deutlich gestiegen, damals lag es bei nur 62,3 Jahren. Einen kleinen Rückgang gab es zwischen 2014 und 2015, vor allem wegen der zum 1. Juli 2014 eingeführten Rente ab 63 Jahren für Versicherte nach 45 Jahren Beitragszahlung.

Im vergangenen Jahr sank Informationen zufolge die Zahl der Senioren, die sich für die abschlagsfreie Rente mit 63 entscheiden. 2016 bewilligte die Deutsche Rentenversicherung demnach insgesamt rund 225.000 neue Anträge. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche das einem Rückgang um 49.000 Neurentner (umgerechnet 18 Prozent).

Die Deutsche Rentenversicherung führt die sinkende Nachfrage dem Bericht zufolge vor allem auf die veränderten Altersgrenzen zurück, die laut Gesetz in jedem Jahr um zwei Monate angehoben werden. Damit habe sich der Kreis der Personen reduziert, die das Angebot in Anspruch nehmen können. Außerdem sinke der Anreiz.  (M.Dylatov--DTZ)

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