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Mail: Bundeswehr-Hubschrauber vom Typ Tiger in Mali abgestürzt

Mittwoch, 26. Juli 2017

Im Norden Malis ist am Mittwoch nach UN-Angaben ein Kampfhubschrauber der Bundeswehr abgestürzt. Der Absturz habe sich nahe Tabankort in der Region Gao ereignet, hieß es bei der UN-Mission Minusma in Mali. An Bord waren demnach zwei Besatzungsmitglieder. An die Absturzstelle seien Suchmannschaften entsandt worden. Aus UN-Kreisen in Gao hieß es, es gebe keinen Hinweis, dass auf den Hubschrauber "geschossen" worden sei. Vermutlich habe es sich um einen Unfall gehandelt.

Die Bundeswehr unterstützt in Gao die UN-Mission Minusma, die als einer der gefährlichsten UN-Einsätze weltweit gilt. Ziel ist die Stabilisierung des krisengeschüttelten Landes. Außerdem unterstützt die Bundeswehr eine EU-Ausbildungsmission in Mali.

Im westafrikanischen Mali sind zahlreiche ausländische Soldaten stationiert. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich hatte im Januar 2013 militärisch eingegriffen, um das Vorrücken von Islamisten und Tuareg-Rebellen vom Norden in den Süden Malis zu stoppen und die geschwächten Regierungstruppen zu unterstützen.

Erst im Januar hatte der Bundestag der Ausweitung des Einsatzmandats für die UN-Mission in Mali auf bis zu tausend deutsche Soldaten zugestimmt. Die Bundeswehr hat vier Tiger-Kampfhubschrauber und vier Transporthubschrauber vom Typ NH-90 im Rahmen dieser Mission nach Mali verlegt. (S.A.Dudajev--DTZ)

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