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Linken-Chef Riexinger fordert bessere Bedingungen für Leiharbeiter

Freitag, 11. August 2017

Der Linken-Vorsitzende Bernd Riexinger hat bessere Bedingungen für Leiharbeiter gefordert. "Sie werden willentlich und wissentlich einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt und dafür auch noch schlechter bezahlt", sagte Riexinger am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Dieser Entwicklung müsse endlich Einhalt geboten werden. "Für Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter muss der gleiche Gesundheitsschutz gelten wie für Stammbeschäftigte."

Riexinger reagierte auf das Ergebnis einer Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK), nach der Leiharbeiter länger krankgeschrieben sind als Festangestellte. Leiharbeiter fehlten demnach im Jahr 2016 an durchschnittlich 20,3 Tagen. Das sind 5,6 Tage mehr als bei Arbeitnehmern in regulären Jobverhältnissen, heißt es den Zeitungen der Funke Mediengruppe zufolge in der Studie.

"Leiharbeit macht krank", sagte Riexinger. Die Studie mache deutlich, wie sehr die Beschäftigten unter den spezifischen Bedingungen der Leiharbeit zu leiden hätten. "Umso schlimmer ist es, dass die Zahl der Menschen in Leiharbeit stetig zunimmt und inzwischen fast eine Million beträgt." Nötig seien klare gesetzliche Regeln, die Leiharbeit auf ein Minimum begrenzen.

(V.Sørensen--DTZ)

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