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Akhanli: Keine Auslieferung in die Türkei - Mittwoch wieder in Köln

Freitag, 13. Oktober 2017

Der Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli wird von Spanien nicht an die Türkei ausgeliefert und kehrt in der nächsten Woche in die Domstadt zurück. Die spanische Justiz habe das Auslieferungsersuchen der Türkei abgelehnt, sagte der Autor mit türkischen Wurzeln am Freitag dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Er werde am Mittwoch in Köln eintreffen. Er habe zwar mit der Entscheidung der spanischen Justiz gerechnet, sei aber "erleichtert".

Akhanli war aufgrund eines von der Türkei erwirkten internationalen Haftbefehls im August während eines Urlaubs in Spanien festgenommen worden. Die Türkei wirft dem 60-Jährigen unter anderem vor, in einen bewaffneten Raubüberfall verwickelt gewesen zu sein. Akhanli, der seit 2001 die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, weist den Vorwurf zurück. Er vermutet, er solle mundtot gemacht werden.

Der Schriftsteller steht der Regierung in Ankara kritisch gegenüber und floh 1991 nach Deutschland. Zuvor war er nach dem türkischen Militärputsch von 1980 jahrelang in der Türkei inhaftiert gewesen.

Akhanli war zwar kurz nach seiner Festnahme in Spanien wieder freigekommen, durfte bis zu einer endgültigen Entscheidung der Justiz das Land aber nicht verlassen.

(S.A.Dudajev--DTZ)

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