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Seehofer zufrieden nach Sondierungen zu Jamaika

Donnerstag, 19. Oktober 2017

CSU-Chef Horst Seehofer hat sich grundsätzlich zufrieden mit den ersten Sondierungsgesprächen über eine mögliche Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen gezeigt. Die Verhandlungen am Mittwoch seien "nicht schlecht für den ersten Tag" gewesen, sagte Seehofer am Abend in Berlin. "Das waren schon auch vernünftige Diskussionen ausnahmslos", fügte er hinzu. CDU und CSU hatten zuvor zunächst mit der FDP und dann mit den Grünen beraten.

Seehofer sagte mit Blick auf das angestrebte Viererbündnis, es handele sich dabei um eine "völlig neue Konstellation". Dies sei "etwas, was Schritt für Schritt wachsen muss". Er schaue "mit Spannung auf das, was in den nächsten Wochen geschieht".

Aufgabe einer neuen Regierung in Deutschland sei es, "die Spaltung, die Polarisierung zu überwinden" und die "Radikalisierung ein Stück zurückzudrängen durch gute Politik", sagte der CSU-Chef weiter.

Am Donnerstag reden Grüne und Liberale erstmals direkt miteinander, am Freitag schließlich steht die erste große Sondierungsrunde aller vier Parteien an. Wegen der zum Teil großen inhaltlichen Differenzen gilt die Bildung einer Jamaika-Koalition als schwierig. Ein solches Bündnis ist aber momentan die einzige mögliche Option, weil die SPD eine Fortsetzung der großen Koalition ausschließt und in die Opposition gehen will.  (I.Beryonev--DTZ)

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