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US-Justizminister muss erneut vor Ausschuss zu Russland-Affäre aussagen

Dienstag, 14. November 2017

US-Justizminister Jeff Sessions muss sich am Dienstag erneut Fragen zur Rolle Russlands im US-Wahlkampf und möglichen Absprachen zwischen Moskau und Mitgliedern des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump stellen. Sessions wird in Washington vom Justizausschusses des Repräsentantenhauses befragt. Erwartet werden Fragen zu dem ehemaligen Trump-Berater George Papadopoulos, gegen den Ende Oktober Anklage erhoben worden war.

Papadopoulos war außenpolitischer Berater in Trumps Wahlkampfteam. Gerichtsdokumenten zufolge gab er Anfang Oktober zu, im März 2016 den russischen Botschafter in London sowie eine von ihm als Nichte des russischen Präsidenten Wladimir Putin bezeichnete Frau getroffen zu haben. Dabei sei es um mögliche Treffen mit Trump gegangen.

Den FBI-Ermittlern sagte Papadopoulos, er habe Trump im März 2016 darüber informiert, dass er diesem ein Treffen mit Putin organisieren könne. Zudem habe er das Wahlkampfteam darüber informiert, dass ihm belastendes Material über Trumps Rivalin Hillary Clinton aus den Händen der russische Regierung in Aussicht gestellt worden sei.

Sessions war im Wahlkampf einer der loyalsten Mitstreiter Trumps. In mehreren Anhörungen sagte er dieses Jahr aus, nichts über mögliche Kontakte zwischen dem Wahlkampfteam und Moskau gewusst zu haben.

Im Nominierungsverfahren für sein Ministeramt hatte er erklärt, im Wahlkampf keine Kontakte zu russischen Vertretern gehabt zu haben. Später räumte er ein, dass er sich mindestens zwei Mal mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak getroffen habe. Bei einer Anhörung vor dem Senat sagte er aus, von Geheimabsprachen zwischen dem Wahlkampfteam und der russischen Regierung keine Kenntnis gehabt zu haben.

Nachdem Sessions sich als Justizminister in den Ermittlungen zur Russland-Affäre für befangen erklärt hatte, wurde Robert Mueller zum Sonderermittler ernannt.

(W.Novokshonov--DTZ)

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