20.11.2017
 Berlin
 4 °C
 leichte Regenschauer
 Hamburg
 4 °C
 Leichter Nieselregen
 Köln
 9 °C
 Leichter Nieselregen
 Dresden
 2 °C
 leichte Regenschauer
 Leipzig
 3 °C
 leichte Regenschauer
 Rostock
 3 °C
 Überwiegend bewölkt
 Hannover
 4 °C
 leichte Regenschauer
 Duisburg
 9 °C
 Leichter Nieselregen
 Nürnberg
 -- °C
 --
 Stuttgart
 6 °C
 Überwiegend bewölkt
 Bremen
 4 °C
 Leichter Nieselregen

Deutschland kündigt 125 Millionen Dollar zusätzlich für Klimaversicherungen an

Dienstag, 14. November 2017

Die Bundesregierung hat bei der UN-Klimakonferenz in Bonn angekündigt, 125 Millionen Dollar (107 Millionen Euro) zusätzlich für die Förderung von Klimaversicherungen in Entwicklungsländern bereitzustellen. Damit reagiere Deutschland auf die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Wetterextremen wie Stürmen und Dürren als Folge des Klimawandels, sagte der Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium, Thomas Silberhorn, am Dienstag in Bonn.

Die Initiative InsuResilience für die Förderung von Klimafolgenversicherungen in Entwicklungsländern werde nun zu einer globalen Partnerschaft ausgebaut, sagte Silberhorn. Er rechne damit, dass in Bonn weitere Länder Finanzzusagen machen würden.

Klimaversicherungen böten "sehr schnelle Lösungen" für den Umgang mit katastrophalen Folgen des Klimawandels, sagte der Staatssekretär. Dadurch könne verhindert werden, dass die Menschen in den besonders stark betroffenen Entwicklungsländern langfristig ihre Lebensgrundlage verlören, etwa durch den Verkauf ihres Viehs bei Dürren.

In diesem Sinne seien die Klimaversicherungen auch eine Vorsorgemaßnahme. Im Umgang mit den Folgen der Erderwärmung seien sie zwar "nur ein Werkzeug unter vielen, aber ein höchst wirksames Werkzeug".

Die Initiative InsuResilience war 2015 beim G7-Gipfel im bayerischen Elmau auf den Weg gebracht worden. Sie verfolgt das Ziel, bis zum Jahr 2020 in Entwicklungsländern 400 Millionen Menschen zusätzlich gegen Folgen des Klimawandels zu versichern. Dafür waren bislang 550 Millionen Dollar (471,8 Millionen Euro) bereitgestellt worden, davon 190 Millionen Euro von Deutschland.

An dem Programm sind neben einigen Nationalstaaten und der EU auch Institutionen wie die Weltbank sowie Organisationen aus der Zivilgesellschaft und Versicherungsunternehmen wie Munich Re, Swiss Re und Hannover Re beteiligt.

(V.Sørensen--DTZ)

Weitere interessante Artikel
Top