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Offiziere weisen Spekulationen über Militärputsch in Simbabwe zurück

Mittwoch, 15. November 2017

In Simbabwe haben Offiziere Spekulationen über einen Putschversuch gegen Präsident Robert Mugabe zurückgewiesen. "Es handelt sich nicht um einen Militärputsch gegen die Regierung", verlas ein General in der Nacht zum Mittwoch eine Erklärung im staatlichen Fernsehen. Mugabe und seine Familie seien gesund und in Sicherheit. In den frühen Morgenstunden waren nach Angaben eines Anwohners in der Nähe des Wohnsitzes von Mugabe Schüsse gefallen.

Die US-Botschaft in Harare hatte zuvor ihre Staatsbürger zur Vorsicht aufgerufen. Wegen der "anhaltenden politischen Unsicherheit" sollten die US-Bürger "bis auf weiteres zuhause bleiben", teilte die Botschaft mit.

Mugabe liefert sich derzeit einen Machtkampf mit dem Armeechef Constantino Chiwenga. Die Regierungspartei Zanu-PF hatte Chiwenga am Dienstag "verräterisches Verhalten" vorgeworfen, nachdem dieser Präsident Mugabe wegen der Entlassung von Vizepräsident Emmerson Mnangagwa kritisiert hatte. Chiwengas Haltung ziele klar darauf ab, "den Landesfrieden zu stören" und "einen Aufstand anzustacheln", erklärte ein Parteisprecher.

Chiwenga hatte am Montag vor Journalisten gesagt, "wenn es um unsere Revolution geht, wird das Militär nicht zögern, einzugreifen". Am Dienstag waren gepanzerte Fahrzeuge auf den Hauptstraßen außerhalb der Hauptstadt beobachtet worden.

Die Armee war in den den vergangenen Jahrzehnten immer eine wichtige Stütze Mugabes, der das Land seit der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1980 regiert.

(A.Nikiforov--DTZ)

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