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Bayerns Innenminister Herrmann will in der Landespolitik bleiben

Montag, 04. Dezember 2017

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann will nach der Nominierung von Finanzminister Markus Söder für das Amt des künftigen Ministerpräsidenten und CSU-Spitzenkandidaten in der Landespolitik bleiben. Herrmann habe gesagt, dass sein "Platz in München bleibt", sagte Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer am Montag. Er wolle sich in seinem Wahlkreis Erlangen wieder um ein Landtagsmandat bewerben.

Söder sprach von einer "absoluten Stärkung" für die Landtagswahl. Er sei "froh" darüber. Die CSU-Landtagsabgeordneten hatten sich am Montagmorgen in einer Fraktionssitzung einstimmig für Söder als Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl im kommenden Jahr ausgesprochen. Herrmann hatte zuvor auf eine eigene Kandidatur verzichtet.

Eigentlich war erwartet worden, dass der bayerische Innenminister nach der Bundestagswahl nach Berlin wechselt. Er hatte die CSU als Spitzenkandidat in die Wahl geführt und wurde als möglicher Bundesinnenminister gehandelt. Nach dem Scheitern der Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen und der Entscheidung im CSU-Machtkampf ist diese Option offenbar vom Tisch.  (A.Nikiforov--DTZ)

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