18.01.2018
 Berlin
 4 °C
 leichte Regenschauer
 Hamburg
 1 °C
 leichte Regenschauer
 Köln
 5 °C
 leichte Regenschauer
 Dresden
 6 °C
 Überwiegend bewölkt
 Leipzig
 5 °C
 Überwiegend bewölkt
 Rostock
 1 °C
 light rain and snow
 Hannover
 3 °C
 leichte Regenschauer
 Duisburg
 5 °C
 Teils bewölkt
 Nürnberg
 -- °C
 --
 Stuttgart
 6 °C
 Regenschauer
 Bremen
 3 °C
 Leichter Nieselregen

Erste direkte Gespräche seit zwei Jahren zwischen Nord- und Südkorea begonnen

Dienstag, 09. Januar 2018

Ranghohe Vertreter Nordkoreas und Südkoreas sind am Dienstag erstmals seit rund zwei Jahren zu direkten Gesprächen zusammengekommen. Das Treffen in Panmunjom in der demilitarisierten Zone zwischen beiden Ländern habe mit einem Eröffnungsstatement der südkoreanischen Delegation begonnen, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit. Die verfeindeten Nachbarstaaten hatten in der vergangenen Woche beschlossen, ihren ersten offiziellen Dialog seit mehr als zwei Jahren zu führen.

Ein zentrales Thema bei dem Treffen ist die mögliche Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen im kommenden Monat in Südkorea. Seoul wollte sich auch um eine Wiederaufnahme der Familienzusammenführungen bemühen. Südkoreas fünfköpfige Delegation wurde von Vereinigungsminister Cho Myung Gyon angeführt. Die Delegation aus Pjöngjang sollte dessen Beauftragter für die interkoreanischen Angelegenheiten, Ri Son Gwon, leiten.

Die Wiederannährung folgt auf die Neujahrsansprache von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Darin drohte Kim zwar erneut mit Atomwaffen, erwog aber gleichzeitig eine Entsendung nordkoreanischer Athleten zu den Olympischen Winterspielen in Südkorea. Seoul antwortete mit einem Gesprächsangebot. Seither wurde bereits ein knapp zwei Jahre abgeschalteter Kommunikationskanal zwischen beiden Seiten wieder freigeschaltet.

Der Konflikt auf der seit 1953 geteilten Halbinsel hatte sich in den vergangenen Monaten zugespitzt. Nordkoreas Machthaber Kim versetzte die internationale Gemeinschaft mit Raketentests und dem bislang gewaltigsten Atomtest in Aufregung. Er verstieß damit gegen Resolutionen der Vereinten Nationen. Zudem lieferte sich Kim einen verbalen Schlagabtausch mit US-Präsident Donald Trump, was vor dem Hintergrund der nordkoreanischen Raketen- und Atomwaffentests international die Sorge vor einem Atomkrieg auslöste.

(P.Tomczyk--DTZ)

Weitere interessante Artikel
Top