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Umweltschützer enttäuscht über Mays Pläne gegen Plastikmüll

Donnerstag, 11. Januar 2018

Umweltschützer haben enttäuscht auf Ankündigungen der britischen Premierministerin Theresa May zur Vermeidung von Plastikmüll reagiert. "Die heute angekündigten Maßnahmen werden dem Ausmaß der Umweltkrise nicht gerecht, mit der wir es zu tun haben", sagte Louise Edge von der Umweltschutzorganisation Greenpeace am Donnerstag. Sie sprach von einer "verpassten Gelegenheit" im Umgang mit dem "Plastikproblem".

May hatte am Donnerstag angekündigt, vermeidbarer Plastikmüll solle binnen 25 Jahren abgeschafft werden. So soll eine Abgabe auf Plastiktüten ausgeweitet werden. Außerdem will die Regierung Supermärkte ermutigen, Produkte ohne Plastikverpackung anzubieten. Erwogen werden sollen auch steuerliche Änderungen und Abgaben auf Einweg-Plastikgeschirr und ähnliche Produkte.

"Wir können nicht weitere 25 Jahre warten, bis wir Einweg-Plastik verbannen", sagte Greenpeace-Vertreterin Edge. Jede Minute lande im Schnitt eine Lkw-Ladung Plastik in den Weltmeeren.

Stephanie Hilborne von der Organisation Wildlife Trusts lobte zwar, Mays Plan sei in mehrfacher Hinsicht gut; er habe aber keine rechtliche Grundlage und könne deswegen ganz einfach wieder "verschwinden". Der Parteichef der oppositionellen Liberaldemokraten, Vince Cable, forderte, vermeidbarer Plastikmüll müsse sofort verbannt werden. 2042 als Zieljahr sei nicht glaubwürdig.  (I.Beryonev--DTZ)

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