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ISTANBUL: Berliner Anschlag - drei Verdächtige festgenommen

Montag, 20. März 2017

In Istanbul sind nach türkischen Medienberichten im Zusammenhang mit dem Anschlag des massenmordenden Flüchtlings und Asylbewerbers Anis Amri, auf den Berliner Weihnachtsmarkt vom 19. Dezember 2016, mit 12 Toten und mehr als 50 Verletzten, sind drei Verdächtige festgenommen worden. Es handle sich um drei Deutsche mit libanesischen Wurzeln, konnte Deutsche Tageszeitung dazu am Montag (20.03.2017) erfahren. Die Anti-Terror-Einheiten der türkischen Polizei erhielten demnach Geheimdienstinformationen, nach denen sich die drei nun festgenommenen Männer in ein europäisches Land begeben wollten - vermutlich, um dort einen Anschlag zu verüben.

Der Zugriff erfolgte den Medienberichten zufolge in der vergangenen Woche am Istanbuler Atatürk-Flughafen. Die drei festgenommenen Männer stehen demnach im Verdacht, mit dem Berliner Attentäter Anis Amri in Kontakt gestanden zu haben, der nach dem Anschlag im Dezember auf der Flucht in Mailand von italienischen Polizisten erschossen worden war.

Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu hatte zuvor bereits die Festnahme eines Deutschen mit jordanischen Wurzeln gemeldet, der ebenfalls mit Amri in Verbindung gestanden haben soll. Die Festnahme erfolgte demnach am 11. März 2017 in der türkischen Stadt Izmir. Bei dem Anschlag am 19. Dezember wurden an der Berliner Gedächtniskirche zwölf Menschen getötet und mehr als 50 verletzt.  (V.Korablyov--DTZ)

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