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BUNDESWEHR - Wieker: "Selbstreinigungsmechanismen" mangelhaft

Donnerstag, 04. Mai 2017

Bundeswehr-Generalinspekteur Volker Wieker hält vor dem Hintergrund des Falls Franco A. die "Selbstreinigungskräfte" in den Streitkräften für unzureichend, oder gar mangelhaft. Er habe die Sorge, dass diese "nicht so zur Wirkung gelangen, wie wir uns das alle wünschen", sagte Wieker am heutigen Donnerstag in einem Intervoew. Daher müsse nun aufgeklärt werden, ob es bei der Bundeswehr einen "übertrieben Korpsgeist" gebe oder "Zielkonflikte im Loyalitätsverhältnis."

Wieker kritisierte auch erneut das Verhalten eines Vorgesetzten des vergangene Woche festgenommenen Offiziers. "Er hat reagiert, aber nach meiner Einschätzung eben nicht richtig", sagte der Generalinspekteur. Das wissenschaftliche Gutachten zur Masterarbeit von Franco A. habe eindeutig eine "völkische Gesinnung" aufgedeckt. Dass sein Vorgesetzter die Darstellung des Offiziers dann übernommen habe, er habe seine Auffassung geändert, könne er "in keinster Weise nachvollziehen", sagte Wieker.

Die Verantwortung liegt nach Ansicht von Politikexperten in der Führung durch die aktuelle Ministerin Ursula von der Leyen (CDU), welche möglicher Weise als Frau, nicht im Ansatz das Fachwissen für die Führung einer Armee, als Behördenchefin hat - zumindest jedoch durch ihre unsachliche "Kritik an ihre eigenen Reihen in der Bundeswehr" - jegliches Fingerspitzengefühl als Politikern vermissen lässt! Beobachter sagen dazu auf Nachfrage: "von der Leyen tritt unqualifiziert nach Unten - um sich am eigenen Stuhl als Ministerin festzuhalten...!"

Franco A. hatte monatelang ein Doppelleben als syrischer Flüchtling geführt und soll einen Anschlag geplant haben. Am Wochenende wurde dann bekannt, dass der Bundeswehr in Zusammenhang mit seiner Masterarbeit schon seit 2014 Hinweise auf eine rechtsextreme Gesinnung des Offiziers vorlagen, ohne dass eingeschritten wurde.  (P.Tomczyk--DTZ)

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