23.10.2017
 Berlin
 10 °C
 Leichter Nieselregen
 Hamburg
 11 °C
 Leichter Nieselregen
 Köln
 12 °C
 Regenschauer
 Dresden
 10 °C
 Überwiegend bewölkt
 Leipzig
 10 °C
 leichte Regenschauer
 Rostock
 10 °C
 leichte Regenschauer
 Hannover
 11 °C
 leichte Regenschauer
 Duisburg
 12 °C
 Regenschauer
 Nürnberg
 8 °C
 Überwiegend bewölkt
 Stuttgart
 10 °C
 Überwiegend bewölkt
 Bremen
 11 °C
 Leichter Nieselregen

SYRIEN: Russland, Iran und die Türkei vereinbaren Schutzzonen

Donnerstag, 04. Mai 2017

Russland, die Türkei und der Iran haben sich auf die Einrichtung von Schutzzonen in Syrien verständigt. Delegationsleiter der drei Länder unterschrieben am heutigen Donnerstag (04.05.2017) in der kasachischen Hauptstadt Astana ein entsprechendes Memorandum, wie Deutsche Tageszeitung aktuell erfahren konnte.
Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hatte sich bereits am gestrigen Mittwoch (03.05.2017) bei einem Treffen mit seinem türkischen Kollegen, Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in Sotschi für die Einrichtung von "Zonen der Deeskalation" in Syrien eingesetzt.

Wie entsprechend zu erfahren war, äußerte Erdogan bei seiner Rückreise aus Russland die Hoffnung, dass diese Zonen den Syrien-Konflikt "zur Hälfte" lösen könnten. Erdogan sagte demnach im Flugzeug, die Zonen würden Idlib, Teile der Provinz Aleppo, Al-Rastan in der Provinz Homs, einen Teil von Damaskus und einen Teil von Daraa umfassen. Was eine "Zone der Deeskalation" genau bedeutet, ist aber nicht klar. Putin hatte dazu gesagt, "wenn es eine Zone der Deeskalation gibt, werden dort unter der Bedingung keine Flugzeuge im Einsatz sein, dass von diesen Zonen keine militärische Aktivität mehr ausgeht".

Russland und die Türkei stehen im syrischen Bürgerkrieg auf entgegengesetzten Seiten, doch verstärkten sie im vergangenen Jahr ihre Kooperation, um eine Waffenruhe und eine politische Lösung des Konflikts zu erreichen. Im vergangenen Dezember 2016 vermittelten sie die Evakuierung des Ostteils von Aleppo sowie eine neue Waffenruhe, die aber brüchig bleibt. Auch vermittelten sie neue politische Gespräche zwischen Rebellen und Regierungsvertretern in Astana. Der Iran steht ebenso wie Russland auf der Seite des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.  (U.Beriyev--DTZ)

Weitere interessante Artikel
Top