20.10.2017
 Berlin
 15 °C
 leichte Regenschauer
 Hamburg
 14 °C
 Regenschauer
 Köln
 15 °C
 leichte Regenschauer
 Dresden
 15 °C
 klarer Himmel
 Leipzig
 17 °C
 klarer Himmel
 Rostock
 14 °C
 leichter Regen
 Hannover
 14 °C
 vereinzelt Wolken
 Duisburg
 14 °C
 leichte Regenschauer
 Nürnberg
 16 °C
 klarer Himmel
 Stuttgart
 17 °C
 Überwiegend bewölkt
 Bremen
 15 °C
 Teils bewölkt

Nach Bundeswehr-Skandal werden 2000 Asylverfahren überprüft

Freitag, 05. Mai 2017

Infolge der Affäre um den eventuell rechtsextremen Bundeswehr-Offizier Franco A. - überprüft das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) - aktuell erneut rund 2000 abgeschlossene Asylverfahren. Wie Medienkreise unter Berufung auf einen Sprecher des Bundesinnenministeriums berichten, will die Behörde klären, ob es möglicherweise systematische Mängel im Umgang mit Asylanträgen gab.

Der Oberleutnant A. hatte monatelang ein Doppelleben als syrischer Flüchtling geführt und soll einen Anschlag geplant haben. Der Ministeriumssprecher Johannes Dimroth sagte der Zeitung, dass dem Offizier vom Bamf der Status des sogenannten subsidiären Schutzes gewährt wurde, sei eine "krasse Fehlentscheidung, wie sie nicht passieren darf". In einer internen Revision werde daher seit Dienstag geprüft, "ob es neben dem Einzelfall Franco A. möglicherweise auch systematische Mängel im Verfahren beim Bamf gab".

Zu diesem Zweck werden den Angaben zufolge jeweils tausend positive Asylentscheidungen von Bewerbern aus Syrien und Afghanistan aus dem Zeitraum von 1. Januar 2016 bis zum 27. April dieses Jahres überprüft.

Die Affäre um Franco A. hatte Ende vergangener Woche mit der Bekanntgabe der Festnahme des Oberleutnants begonnen. Am Wochenende war in der Abfolge bekannt geworden, dass der Bundeswehr in Zusammenhang mit seiner Masterarbeit schon seit 2014 Hinweise auf eine rechtsextreme Gesinnung des Offiziers vorlagen, ohne dass eingeschritten wurde.  (V.Sørensen--DTZ)

Weitere interessante Artikel
Top