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CSU-Delegierte machen Joachim Herrmann zum Spitzenkandidaten

Samstag, 06. Mai 2017

Die CSU hat nun auch offiziell den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann zu ihrem Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gekürt. Eine Landesdelegiertenversammlung wählte Herrmann am gestrigen Samstag (06.05.2017) in Germering bei München mit 98,4 Prozent auf Platz eins der CSU-Liste. Für den Fall eines Erfolgs der Union bei der Bundestagswahl dürften die Christsozialen damit auch wieder das derzeit von der CDU geführte Bundesinnenministerium für sich reklamieren.

Der 60-jährige Herrmann ist seit fast zehn Jahren bayerischer Innenminister. Er profilierte sich vor allem im Zuge der Flüchtlingskrise auch bundesweit. Als Erfolg gilt sein Sicherheitskonzept für den G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Jahr 2015. Auf Platz zwei der CSU-Liste steht Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Dobrindt gilt CSU-intern als möglicher Nachfolger von Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt, die im September nicht mehr für den Bundestag kandidiert. Auf Platz drei der Liste steht Dobrindts Staatssekretärin Dorothee Bär, gefolgt von CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer und Entwicklungsminister Gerd Müller.

Bei der Bundestagswahl 2013 holte die nur in Bayern antretende CSU 49,3 Prozent der Stimmen und gewann alle bayerischen Wahlkreise, die CSU-Landesgruppe umfasst in der endenden Legislaturperiode 56 Abgeordnete.  (M.Dylatov--DTZ)

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