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BUNDESWEHR: Festnahme im Fall des Oberleutnants Franco A.

Dienstag, 09. Mai 2017

Im Zuge der Ermittlungen zu dem rechtsextremen Oberleutnant Franco A. ist am heutigen Dienstag (09.05.2017) ein weiterer Bundeswehrsoldat festgenommen worden. Der mutmaßliche Komplize wurde im baden-württembergischen Kehl festgenommen, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Es bestehe der Verdacht, dass der 27-jährige Maximilian T. "aus einer rechtsextremistischen Gesinnung heraus" eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet habe.

Franco A. war am 26. April im unterfränkischen Hammelburg festgenommen worden. In die Anschlagspläne soll auch der Student Mathias F. eingebunden gewesen sein, der ebenfalls Ende April festgenommen wurde. Beide stammen aus Offenbach. Die drei Männer planten der Bundesanwaltschaft zufolge "einen Angriff auf das Leben hochrangiger Politiker und Personen des öffentlichen Lebens, die sich für eine aus Sicht der Beschuldigten verfehlte Politik in Ausländer- und Flüchtlingsangelegenheiten engagieren".

Eine Liste mit möglichen Anschlagsopfern enthielt auch die Namen des früheren Bundespräsidenten Joachim Gauck und von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Die Ausführung der Tat sollte Franco A. übernehmen. Dazu hatte er sich unter einer fiktiven Identität eines syrischen Flüchtlings als Asylsuchender registrieren lassen. Auf diese Weise wollten die drei Beschuldigten nach dem Anschlag den Verdacht auf Asylbewerber lenken.  (U.Stolizkaya--DTZ)

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