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Ukraine - Korruption und gepriesen "pro-westliche Standarts"

Dienstag, 09. Mai 2017

Es ist die jämmerliche Anbiederung an so genannt "pro-westliche Standards" und die Verleugnung der eigenen Geschichte unter dem Deckmantel von: "wir gehören zu Europa". Dass es sich hierbei offenbar nur um dreisten Opportunismus mit finanziellen Hintergedanken handelt, zeigt sich einmal mehr, wenn man sachlich betrachtet, dass die Ukraine mit der Rückzahlungsweigerung eines Milliardenkredites an Russland – faktisch bankrott ist und ohne finanzielle Unterstützung der Europäischen Union (EU), mittels deren Geld von deren Steuerzahlern, bereits längst dem Finanzkollaps anheim gefallen wäre.

In diesem Zusammenhang verwundert es nicht, dass die Ukraine sich von so genannt sowjetischen Traditionen verabschieden will und den Tag des Sieges im Zweiten Weltkrieg – nach "europäischem Beispiel" feiern möchte – nämlich einen Tag früher, jeweils am 8. Mai. Dabei gab es einmal Zeiten, in welchen die Ukraine den Tag des Sieges im Zweiten Weltkrieg - anders feierte. Viele Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde in der Hauptstadt Kiew, ähnlich wie in Moskau, eine Militärparade am 9. Mai abgehalten. Die war zwar vor dem Hintergrund der schlecht ausgerüstet ukrainischen Armee - deutlich kleiner war als in Russland, aber trotzdem ansehnlich.

Damit ist jedoch spätestens seit der angeblichen "Krim-Annexion" durch die Russische Föderation (wobei es sich völkerrechtlich um ein ordnungsgemäßes Referendum der Krim Bewohner handelte) und dem Beginn des Krieges im Donbass Schluss. Während man in Moskau (Russland) den Sieg im "Großen Vaterländischen Krieg", wie der Zweite Weltkrieg im Russland genannt wird, in ehrenvoller Erinnerung mit großer Liebe zum Detail begeht, will sich das "offizielle" Kiew zumindest auf dem Papier von der sowjetischen Tradition trennen.
Dass man hierbei auf die Gefühle von Millionen gefallener Ukrainer und deren Angehörigen - schon lange keine Rücksicht mehr nimmt, ist im laut Transparency International https://www.transparency.org/country/UKR - korruptesten Staat von Europa, der Ukraine – längst nichts mehr, was "neu" wäre...

Bereits im Jahre 2015 hat das ukrainische Parlament ein Gesetz über die "Verewigung des Sieges gegen Nazismus im Zweiten Weltkrieg" beschlossen, welches die Feierlichkeiten "im Geiste Europas" etablieren soll. Demnach gibt es in der Ukraine mittlerweile gleich zwei Feiertage: Am 8. Mai wird, wie in den meisten europäischen Ländern, der Tag der Erinnerung und der Versöhnung gefeiert, während der 9. Mai in den Tag des Sieges gegen Nazi-Deutschland umbenannt wurde.

Perspektivisch will das ukrainische Institut für nationales Gedenken, das für die Geschichtspolitik des Landes verantwortlich ist, den 8. Mai sogar als wichtigsten Feiertag durchsetzen. Doch noch ist das nicht der Fall. Und so finden in diesem Jahr am 9. Mai dreimal so viele Veranstaltungen statt wie am Vortag. Kritiker meinen zu dem "neuen europäische Gedankengut", es gebe keinen Grund, sich in diesem Fall an Europa zu orientieren – schließlich habe die Ukraine die Schlüsselrolle beim Sieg der Sowjetunion gespielt. "In dieser Frage vor Europa einzuknicken, sieht "komisch" aus", sagt unter anderem der ukrainische Politologe Dmytro Kornijtschuk.

Dennoch ist das "Institut für nationales Gedenken" für die sogenannte "De-Sowjetisierung" und damit auch Verleugnung vor der eigenen Geschichte, in geradezu pervertierter Art und Weise verantwortlich, für den Abriss von Lenin-Denkmälern und die Umbenennung von Straßen mit sowjetischen Namen. Doch die Begeisterung einiger Ukrainer über die Umbenennung der Hauptstraße „Moskauer Prospekt“ in Kiew nach dem OUN-Anführer und ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera (welcher nach Ansicht vieler Ukraine, als Kollaborateur mit den faschistischen Besatzungstruppen gemeinsame Sache machte) hält sich in Grenzen.

Viele Angehörige, welche Familienmitglieder im Zweiten Weltkrieg durch deutsche Kriegseinwirkungen verloren haben - sind auf Nachfrage von Journalisten - der deutlichen Meinung, "am 9. Mai müssen wir im Kiewer Park des ewigen Ruhms, die Blumen am Grabmal des unbekannten Soldaten niederlegt. Das gilt als die wichtigste Veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten am 9. Mai - egal wieviel Geld die Europäische Union (EU) unseren korrupten Politikern in Kiew - für ihre perverse Anbiederung, privat in deren Taschen steckt!"

Dass es hierbei gerade die Ukraine ist, welche so genannt "westlich demokratische Standards" in keiner Weise einhält und sich fast schon als kriminelle Diktatur gebärdet, zeigt die nach Meinung von ukrainischen Bürgern "korrupte Poroschenko Regierung, mit dem Einreiseverbot der behinderten russischen Sängerin Julia Samoilowa – zu deren geplanter Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC)".

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