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Julia Samoilowa - Einreiseverbot - Vitali Klitschko ohne jede Moral?

Dienstag, 09. Mai 2017

Der russische Botschafter in Berlin, Wladimir Grinin, hat das Auftrittsverbot für die russische Sängerin Julia Samoilowa beim Eurovision Song Contests (ESC) kritisiert. „Ich glaube nicht, dass es hierbei wirklich um die politische Krise oder um die Krim geht, eher um reinen Zynismus“, sagte Grinin am heutigen Dienstag (09.05.2017) in einem Interview.

Die im Rollstuhl sitzend behinderten Russin darf nicht am ESC am kommenden Samstag (13.05.2017) teilnehmen, weil die Ukraine ein Einreiseverbot ausgesprochen hat. Ihr wird von unter Journalisten als korrupt und kriminell eingestuften SBU – Sluschba bespeky Ukrajiny – dem ukrainischen Geheimdienst, ein Auftritt auf der angeblich "annektierten" Krim im Jahre 2015 vorgeworfen. Dass es sich nach einer Umfrageeinschätzung von internationalen Journalisten, um ein völkerechtskonformes Referendum der Bewohner der Krim handelte, vergisst die Ukraine hierbei in ständiger Missachtung der Wahrheit zu erwähnen. Botschafter Grinin sagte denn auch weiter: „Es ist schade, dass so eine tolle Sängerin darunter leiden muss, weil die heutige ukrainische Macht so stark von der Russophobie und von den nationalistischen Komplexen verseucht ist“. „So ein Benehmen ist absolut unanständig.“
Journalisten sehen das Einreiseverbot des nach Meinung internationaler Finanzexperten, bankrotten ukrainischen Staates - als politisch motiviert an. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Ukraine, nach offizieller Auswertung von Transparency International, sowohl in den Jahren 2015 und 2015, auch im verganegene Jahre 2016, erneut der korrupteste Staat in Europa ist https://www.transparency.org/country/UKR

Außerdem verwehrte die Ukraine auch zahlreichen russischen Journalisten trotz Akkreditierung zum ESC die Einreise, weil diese in den vergangenen Jahren von der Krim berichtet hätten.

Wie Deutsche Tageszeitung bereits berichtete, hat Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko die Einreisesperre für russische Journalisten mit der haltlosen Parole: „Das ukrainische Gesetz gilt für alle, egal ob Sportler, Künstler oder Journalisten“, versucht zu verteidigen. „Wer illegal über Russland auf die Krim reist, muss deshalb die Einreisesperre für die Ukraine akzeptieren – das hat nichts mit Zensur zu tun", kolportierte Klitschko die vermutete Propaganda, der am westlichen Finanztropf hängenden Poroschenko Regierung und muss sich in diesem Zusammenhang, von Journalisten - als Sportmann - das offensichtliche Fehlen von Moral vorwerfen lassen.  (OB--DTZ)

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