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GESETZ: Wohnungseinbrüche werden künftig härter bestraft

Mittwoch, 10. Mai 2017

Wohnungseinbrüche sollen härter bestraft werden: Künftig steht auf Einbrüche eine Mindeststrafe von einem Jahr, das Höchstmaß beträgt zehn Jahre Gefängnis. Dies beschloss am heutigen Mittwoch (10.05.2017) das Bundeskabinett, wie Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) mitteilte. Ermittler dürfen zudem Handydaten auswerten. Der Bundestag muss der Gesetzesverschärfung noch zustimmen.

"Unser Gesetzentwurf schafft eine neue Qualifikation für den Einbruchdiebstahl in eine dauerhaft genutzte Privatwohnung", erklärte Maas. "Hierfür ist ein Strafrahmen von einem Jahr bis zehn Jahren Freiheitsstrafe vorgesehen." Bei Einbruchsdiebstählen in dauerhaft genutzten Privatwohnungen kann die Polizei im Zuge ihrer Ermittlungen zudem Kommunikationsdaten abfragen.  (V.Sørensen--DTZ)

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