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USA: Trump kündigt rasche Ernennung von neuem FBI-Chef an

Samstag, 13. Mai 2017

Nach der umstrittenen Entlassung von FBI-Chef James Comey hat US-Präsident Donald Trump eine rasche Neubesetzung des Postens angekündigt. Es werde eine "schnelle Entscheidung" geben, sagte Trump am heutigen Samstag (13.05.2017) vor Reportern an Bord des Präsidentenflugzeugs Air Force One. Für den Posten an der Spitze der Bundespolizei, die gleichzeitig Inlandsgeheimdienst ist, seien mehrere "sehr bekannte" Kandidaten "von höchstem Rang" im Gespräch.

Laut einem Medienbericht wollten Justizminister Jeff Sessions und sein Stellvertreter Rod Rosenstein am heutigen Samstag (13.05.2017) mit Blick auf den Posten Gespräche mit Comeys bisherigem Stellvertreter Andrew McCabe, dem texanischen Senator John Cornyn, dem früheren Bundesanwalt Michael Garcia und der früheren Abteilungsleiterin im Justizministerium Alice Fisher führen. Insgesamt seien rund ein Dutzend Kandidaten im Gespräch.

Das Weiße Haus hat bislang kein Datum für die Ernennung eines neuen FBI-Chefs genannt. Trump sagte auf die Frage, ob der Posten bereits vor seiner Reise nach Saudi-Arabien am Freitag besetzt werden könne, "selbst das ist möglich." Die Wahl des neuen FBI-Direktors wird von der Opposition und Kritikern aus den eigenen Reihen genauestens beäugt werden, nachdem Trump mit Comeys Entlassung ein politisches Erdbeben ausgelöst und den Verdacht geweckt hatte, er wolle damit die Ermittlungen zu möglichen Verbindungen seines Teams nach Russland ausbremsen.

Trump kann einen Kandidaten für den Posten vorschlagen, für seine Ernennung ist jedoch die Zustimmung von Senat und Repräsentantenhaus notwendig. Die Demokraten und etliche Republikaner in beiden Parlamentskammern hatten Comeys Entlassung scharf kritisiert.  (A.Nikiforov--DTZ)

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