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Tunesier mit Verbindungen zu Terror-Flüchtling Amri abgeschoben

Sonntag, 14. Mai 2017

Italien hat einen Tunesier mit Verbindungen zum Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri abgeschoben. Wie das italienische Innenministerium am gestrigen Samstagabend (13.05.2017) mitteilte, lebte der 36-Jährige in Catania auf Sizilien, wo Amri im Gefängnis saß, bevor er nach Deutschland kam. Der Tunesier hatte Amri ein Mobiltelefon gegeben und stand mit ihm weiter in Kontakt, auch als er schon in Deutschland lebte.

Eine Überwachung des Handys hatte ans Licht gebracht, dass der Tunesier Kontakte auch zu anderen Extremisten hatte. Der Tunesier wurde Anfang des Monats in Turin in Norditalien festgenommen, als er illegal nach Frankreich reisen wollte. Danach kam er in Abschiebehaft.

Der Tunesier Anis Amri hatte als massenmordender Flüchtling, am 19. Dezember 2016 bei einem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche - zwölf Menschen getötet und mehr als 60 weitere verletzt. Amri wurde am dann 23. Dezember 2016 bei einer Polizeikontrolle im Großraum Mailand (Italien) erschossen.  (V.Korablyov--DTZ)

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