Deutschland: Bürger zahlen 20 Milliarden für Flüchtlinge in 2016

Donnerstag, 25. Mai 2017

Der Bund und damit die deutschen Steuerzahler, musste im vergangenen Jahr 2016, Informationen zufolge - die gigantische Summe von 20 Milliarden Euro an Flüchtlingsausgaben für Ländern und Kommunen zahlen. Allein 5,5 Milliarden Euro seien für noch nicht anerkannte Asylbewerber gezahlt worden, die auf ihren Asylbescheid warten, konnte Deutsche Tageszeitung - unter Berufung auf einen Bericht des Finanzministeriums erfahren.

Zusätzlich erhielten die Länder demnach eine Integrationspauschale von zwei Milliarden Euro vom Bund. 400 Millionen Euro habe der Bund unter anderem für Unterkünfte von Asylsuchenden, 350 Millionen Euro als Entlastungspauschale für unbegleitete Minderjährige gegeben.

Den höchsten Anteil der Mittel für Flüchtlinge ohne Asylbescheid erhielt mit 1,2 Milliarden Euro das verarmte Bundesland Nordrhein-Westfalen, welches auch die meisten von ihnen versorgen musste. Auf Platz zwei und drei folgten demnach Bayern (860 Millionen Euro) und Baden-Württemberg (728 Millionen Euro).

Die Flüchtlingsausgaben des Bundes beliefen sich im vergangenen Jahr insgesamt auf gut 20 Milliarden Euro. Denn der Bund habe "weitere Ausgaben von über elf Milliarden Euro insbesondere auch für Maßnahmen zur Bekämpfung der Fluchtursachen getragen, an denen sich die Länder nicht beteiligen".  (V.Sørensen--DTZ)

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