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USA will sich aus dem Klima-Abkommen von Paris zurückziehen

Mittwoch, 31. Mai 2017

Die USA wollen sich laut Berichten mehrerer US-Medien offenbar aus dem Pariser Abkommen zum globalen Klimaschutz zurückziehen. Diese Entscheidung habe Präsident Donald Trump inzwischen getroffen, berichteten am Mittwoch unter anderem der Sender CBS News sowie die Website "Axios" unter Berufung auf anonyme Quellen. Trump teilte unterdessen im Kurzbotschaftendienst Twitter lediglich mit, er werde seine Entscheidung "im Verlauf der nächsten Tage" bekanntgeben.

Nach einem CNN-Bericht soll die Entscheidung des Präsidenten allerdings noch nicht endgültig sein. Trumps Haltung könne sich noch ändern, zitierte der Sender zwei hochrangige Regierungsmitarbeiter. Trump wollte diesem Bericht zufolge am Mittwoch noch mit Außenminister Rex Tillerson über das Thema sprechen. Tillerson ist ein Befürworter des Paris-Abkommens. Auch der Energiekonzern ExxonMobil, den Tillerson lange leitete, plädiert für einen Verbleib in dem Vertrag.

Am Dienstag war Trump mit dem Direktor der US-Umweltbehörde EPA, Scott Pruitt, zusammengekommen, der sich für den Ausstieg aus dem Abkommen einsetzt.

Mit einer Entscheidung für den Rückzug aus dem Vertrag würde sich Trump über die Appelle zahlreicher internationaler Verbündeter hinwegsetzen. Die Vereinigten Staaten hatten das historische Abkommen vom Dezember 2015 unter Trumps Vorgänger Barack Obama ratifiziert und damit eine Führungsrolle im Kampf gegen die Erwärmung des Erdklimas eingenommen. Die USA sind nach China der weltweit zweitgrößte Verursacher der sogenannten Treibhausgase.  (U.Stolizkaya--DTZ)

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