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Britische Premierministerin May boykottiert TV-Debatte kurz vor der Wahl

Donnerstag, 01. Juni 2017

Kurz vor der Parlamentswahl in Großbritannien hat sich Premierministerin Theresa May mit dem Boykott einer Fernsehdebatte Kritik zugezogen. May hatte stets gesagt, sie werde nicht an der BBC-Veranstaltung teilnehmen, und Oppositionsführer Jeremy Corbyn hatte erklärt, in dem Fall verzichte er ebenfalls. Nur Stunden vor der Live-Sendung am Mittwoch änderte er jedoch seine Meinung - und warf May vor, sie behandele die Wähler mit Geringschätzung.

An der heftigen Debatte nahmen neben Corbyn und Tim Farron, dem Chef der Liberaldemokraten, die Vorsitzenden der Grünen, der rechtspopulistischen Ukip, der Waliser Partei Plaid Cymru und der Vize-Chef der schottischen SNP teil. May ließ sich von Innenministerin Amber Rudd vertreten. Dies sei "ein weiteres Zeichen für Theresa Mays Schwäche", sagte Corbyn.

Farron sagte an die Wähler gewandt: "Sie sind Theresa May nicht ihre Zeit wert. Geben Sie ihr nicht Ihre Zeit." Themen der Fernsehdiskussion waren der Brexit, die Wirtschaft, der öffentliche Dienst, der Klimawandel, die Einwanderung und die Sicherheit.

In einer jüngsten Umfrage für die Zeitung "The Times" hatten Mays Konservative deutlich an Zuspruch verloren. Danach könnten die Tories sogar ihre Mehrheit im Unterhaus bei der Wahl am kommenden Donnerstag verlieren. Als May die vorgezogenen Neuwahlen ansetzte, wollte sie sich damit ein starkes Wählermandat für die Brexit-Verhandlungen sichern.

(V.Sørensen--DTZ)

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