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Medien: IS drängte Amri offenbar zu Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt

Donnerstag, 01. Juni 2017

Der Berliner Weihnachtsmarktattentäter Anis Amri ist einem Medienbericht zufolge offenbar von einem oder mehreren Mitgliedern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu einem Anschlag in Deutschland gedrängt worden. Die Ermittler seien zu dem Schluss gekommen, dass Amri im Oktober 2016 eigentlich zum IS habe ausreisen wollen, berichteten "Süddeutsche Zeitung", Norddeutscher Rundfunk und Westdeutscher Rundfunk am späten Mittwoch unter Berufung auf Ermittlerkreise.

Die Miliz arbeitete dem Bericht zufolge aber gezielt darauf hin, dass der Tunesier seine Tat in Deutschland begeht. Noch unmittelbar vor der Tat stand er demnach mit einem IS-Mitglied in Verbindung. Gegen diesen Unbekannten ermittle die Bundesanwaltschaft wegen Beihilfe zum Mord und zum versuchten Mord. Die Ermittlungsbehörden gingen davon aus, dass es sich um einen sogenannten IS-Instrukteur handle, der Islamisten zu Anschlägen im Westen dränge oder sie dabei berate.

Amri hatte am 19. Dezember einen Lastwagen gekapert und war damit auf einem Weihnachtsmarkt in die Menschenmenge gerast. Zwölf Menschen starben, 67 weitere wurden verletzt. Auf der Flucht wurde er von der Polizei in Mailand erschossen.

(W.Novokshonov--DTZ)

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