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Deutschland und China bekennen sich zu einem freiem Welthandel

Donnerstag, 01. Juni 2017

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang haben ein klares Bekenntnis zum freien Welthandel abgegeben. "Wir setzen auf offene Märkte", sagte Merkel am Donnerstag in Berlin nach einem Treffen mit Li. Beide Staaten stünden angesichts der "Zeiten globaler Unsicherheiten" in der Verantwortung, ihre Partnerschaft auszubauen und sich für eine "regelbasierte" Weltordnung einzusetzen.

Li betonte, Deutschland könne sich bei dem in wenigen Wochen in Hamburg anstehenden G20-Gipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer auf die Unterstützung Chinas verlassen. Der G20-Gipfel könne ein "Signal" für die Wahrung des Freihandels und für Investionserleichterungen im Rahmen der Globalisierung senden. Beide seien sich in der Unterstützung des Multilateralismus und der Einhaltung gemeinsam vereinbarter Regeln einig, sagte der chinesische Regierungschef.

Li befindet sich derzeit auf einer zweitägigen Deutschlandreise, bevor er zum EU-China-Gipfel nach Brüssel reist. In den Gesprächen geht es um Wirtschafts- und Handelsfragen, die weltpolitische Lage und die Vorbereitung des Hamburger G20-Gipfels.

Den Beratungen kommt auch wegen der zuletzt zunehmend sichtbaren Differenzen mit der US-Regierung unter Donald Trump Bedeutung zu. China und die Europäer treten für freien Welthandel ein, während Trumps America-First-Ideologie protektionistische Tendenzen aufweist. Das hatte jüngst etwa auch beim G7-Gipfel in Italien für Spannungen gesorgt.  (V.Korablyov--DTZ)

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