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Rot-Rot-Grün: Linken-Spitzenkandidat Bartsch wirbt ohne Chance

Montag, 05. Juni 2017

Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch hält eine rot-rot-grüne Koalition nach der Bundestagswahl weiter für möglich. "Wir wollen Regierungsverantwortung übernehmen und einen Politikwechsel einleiten", sagte Bartsch den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben). "Ein Mitte-Links-Bündnis in der zentralen Industriemacht Europas ist essentiell, um ein Scheitern der EU zu verhindern", sagte Bartsch. "Nach der Wahl werden wir sehen, was geht", sagte er.

Einen Politikwechsel gebe es nur mit der Linken, sagte Bartsch den Zeitungen weiter. Wenn es einen Koalitionsvertrag gebe, der eine "fortschrittliche Politik" ermögliche, würde die Linkspartei seinen Worten zufolge den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz "zum Kanzler wählen". In mehreren Landtagen habe die Linke Sozialdemokraten zu Ministerpräsidenten gewählt, sagte Bartsch. "Wenn es um Zuverlässigkeit ging, war auf meine Partei immer Verlass", sagte er.

Zuvor hatte Bartschs Ko-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht deutlich gemacht, dass sie kaum noch Chancen für eine rot-rot-grüne Regierung im Bund sieht. Verantwortlich dafür seien SPD und Grüne, sagte Wagenknecht dem Berliner "Tagesspiegel". Auf die Frage, ob Rot-Rot-Grün tot sei, antwortete sie: "Es sieht so aus, aber der Killer wurde nicht von der Linken beauftragt."  (U.Beriyev--DTZ)

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