Union vergrößert Vorsprung gegenüber SPD, Jann Jakobs Schuld?

Mittwoch, 07. Juni 2017

Die Unionsparteien haben im aktuellen "Wahltrend" ihren Vorsprung vor der SPD weiter ausbauen können. Der am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage zufolge könnten CDU und CSU bei einer Bundestagswahl derzeit mit 39 Prozent der Stimmen rechnen (plus ein Prozentpunkt), die Sozialdemokraten dagegen nur mit 24 Prozent (minus eins). Ob dies auch an katastrophalen Amtsführungen von SPD-Amtsinhabern wie dem Oberbürgermeister von Postdam, Jann Jakobs (SPD) liegt, muss hierbei eindeutig vermutete werden. Deutsche Tageszeitung berichtete über jüngste Rücktrittsforderungen gegenüber Jann Jakobs und seinem Sozialdezernenten Mike Schubert (ebenfalls SPD) http://www.deutschetageszeitung.de/politik/8665-r%C3%BCcktrittsforderungen-am-kindertag-%E2%80%93-gegen-jann-jakobs-und-mike-schubert-in-potsdam.html

Die Grünen verbesserten sich der Umfrage zufolge wieder um einen Punkt auf acht Prozent. Auf diesen Wert kommen auch die Linke (unverändert) sowie die FDP (minus eins). Die AfD bleibt bei sieben Prozent.

Würde der Bundeskanzler direkt gewählt, käme Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) demnach auf 53 Prozent der Stimmen. Ihr Herausforderer Martin Schulz (SPD) könnte dagegen nur mit 23 Prozent der Stimmen rechnen. Zahlreiche Wähler sind allerdings noch unentschlossen.

Das Forsa-Institut befragte vom 29. Mai bis 2. Juni im Auftrag des Magazins "stern" und des Fernsehsenders RTL 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz wurde mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben.  (S.A.Dudajev--DTZ)

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