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Von Serbien abtrünniges Kosovo wählt ein neues Parlament

Sonntag, 11. Juni 2017

Das Kosovo wählt neun Jahre nach der selbstproklamierten Unabhängigkeit von Serbien am Sonntag ein neues Parlament. Regulär sollte die Parlamentswahl erst im kommenden Jahr stattfinden. Nach dem Sturz der Regierung durch ein Misstrauensvotum der Abgeordneten hatte der Kosovo-Präsident Hashim Thaçi die Abstimmung aber vorgezogen. Die Regierungskoalition war zuletzt geprägt vom Streit ihrer beiden größten Bestandteile: Thaçis Demokratische Partei (PDK) und die Demokratische Liga (LDK) des abgewählten Regierungschefs Isa Mustafa.

Thaçi, ehemaliger Kommandeur der einstigen Untergrundorganisation Kosovo-Befreiungsarmee (UCK), muss sich möglicherweise vor einem neuen Sondergericht in Den Haag wegen Kriegsverbrechen während des Kosovo-Konflikts der Jahre 1998 und 1999 verantworten. Der ebenfalls umstrittene ehemalige Regierungschef und UCK-Anführer Ramush Haradinaj von der Allianz für die Zukunft des Kosovo (AAK) könnte nach der Parlamentswahl mit Unterstützung der Thaçi-Partei erneut Ministerpräsident werden.  (I.Beryonev--DTZ)

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