19.08.2017
 Berlin
 16 °C
 Überwiegend bewölkt
 Hamburg
 15 °C
 Überwiegend bewölkt
 Köln
 12 °C
 klarer Himmel
 Dresden
 17 °C
 Überwiegend bewölkt
 Leipzig
 16 °C
 klarer Himmel
 Rostock
 16 °C
 Überwiegend bewölkt
 Hannover
 14 °C
 klarer Himmel
 Duisburg
 12 °C
 klarer Himmel
 Nürnberg
 15 °C
 Überwiegend bewölkt
 Stuttgart
 15 °C
 klarer Himmel
 Bremen
 13 °C
 klarer Himmel

SPD abgeschlagen - Klare Präferenz für Merkel bei Erstwählern

Dienstag, 13. Juni 2017

Die SPD verharrt im Stimmungstief: Auch bei Erstwählern kann Kanzlerkandidat Martin Schulz einer Umfrage zufolge nicht punkten. Sie präferieren sogar noch deutlicher als die Gesamtzahl der Wahlberechtigten Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU). Bei der Frage nach der Kanzler-Präferenz kommt Merkel bei den 18- bis 21-Jährigen auf 57 Prozent, Schulz nur auf 21 Prozent, wie der am Dienstag veröffentlichte "stern-RTL-Wahltrend" des Forsa-Instituts ergab.

Damit schneidet Merkel der Umfrage zufolge bei den jungen Wählern um vier Punkte stärker ab als bei allen Wahlberechtigten, Schulz dagegen schneidet zwei Punkte schwächer ab. Bei der Parteienpräferenz büßte die Union einen Punkt ein und kam auf 38 Prozent, die FDP gewann im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt dazu und wäre mit neun Prozent wieder drittstärkste Kraft.

Die SPD stagnierte in der Umfrage bei 24 Prozent, Grüne und Linke erreichten wie in der Vorwoche jeweils acht Prozent. Mit zusammen unveränderten 47 Prozent lagen Union und FDP somit weiterhin klar vor SPD, Grünen und Linkspartei mit zusammen 40 Prozent. Die AfD blieb bei sieben Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen betrug 21 Prozent und damit einen Punkt mehr als in der Vorwoche.

Merkels Rückhalt bei den CDU- beziehungsweise CSU-Anhängern war der Umfrage zufolge mit 94 und 87 Prozent deutlich größer als der von Schulz bei den SPD-Anhängern, von denen 61 Prozent für ihn stimmen würden - sechs Punkte weniger als in der Woche davor.

Bei der britischen Unterhauswahl votierten die jungen Wähler offenbar mehrheitlich für Labour und nicht für die konservativen Tories. "Dass auch in Deutschland die Jungen so deutlich links wie im Vereinigten Königreich wählen, lässt sich mit unseren Daten nicht bestätigen", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner.

Das Forsa-Institut befragte in der vergangenen Woche repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz wurde mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben.  (V.Korablyov--DTZ)

Weitere interessante Artikel
Top