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Grüne streben Kohleausstieg bis 2030 an

Samstag, 17. Juni 2017

Die Grünen streben einen Kohleausstieg bis zum Jahr 2030 an: In einem ersten Schritt sollen die 20 dreckigsten Kohlekraftwerke unverzüglich abgeschaltet werden, heißt es in einer am Samstag auf dem Berliner Parteitag beschlossenen Passage für das Wahlprogramm der Grünen.

Der Komplettausstieg aus der Kohle soll nach dem Willen der Grünen im Einklang mit einer hundertprozentigen Umstellung auf erneuerbare Energien gestaltet werden, den sie bis 2030 anstreben.

Damit wurde ein Kompromiss in der parteiinternen Kontroverse gefunden: Der Bundesvorstand hatte in seiner Vorlage einen Ausstieg innerhalb der kommenden 20 Jahre vorgeschlagen. Kritiker verlangten einen Beschluss für einen Ausstieg bis 2025.

Endgültig beschlossen werden soll das Wahlprogramm am Sonntag. Die Grünen streben auch an, dass ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden.

Parteichef Cem Özdemir sagte vor den Delegierten, mit dem Ziel des Kohleausstieg müsse realistisch und verantwortungsbewusst umgegangen werden. Der Klimaschutz werde im Zentrum der nächsten Bundesregierung stehen, wenn die Grünen ihr angehörten.

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sagte vor den Delegierten, die Klimaerwärmung schreite schlimmer voran als angenommen. "Wir haben ganz dringenden Handlungsbedarf."

(U.Beriyev--DTZ)

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