22.09.2017
 Berlin
 16 °C
 klarer Himmel
 Hamburg
 16 °C
 Überwiegend bewölkt
 Köln
 17 °C
 leichte Regenschauer
 Dresden
 16 °C
 Teils bewölkt
 Leipzig
 15 °C
 klarer Himmel
 Rostock
 14 °C
 vereinzelt Wolken
 Hannover
 16 °C
 leichte Regenschauer
 Duisburg
 17 °C
 leichte Regenschauer
 Nürnberg
 16 °C
 Leichter Nieselregen
 Stuttgart
 18 °C
 Überwiegend bewölkt
 Bremen
 16 °C
 klarer Himmel

Welternährungsprogramm warnt vor Massensterben von Kindern

Dienstag, 27. Juni 2017

Der neue Chef des Welternährungsprogramms (WFP), David Beasley, hat vor einem Massensterben von Kindern im Jemen und in drei afrikanischen Ländern gewarnt. Wenn das Welternährungsprogramm nicht die erforderliche Unterstützung erhalte, "kann es sein, dass wir 6000.000 Kinder sterben sehen", sagte Beasley am gestrigen Montagabend (26.06.2017) nach Informationen von Deutsche Tageszeitung.

Beasley forderte die Europäische Union auf, in den kommenden Monaten eine Milliarde Dollar (893 Millionen Euro) aufzubringen, um die Hilfen für den Jemen, den Südsudan, Somalia und Nigeria zu verstärken.

Er sei nach Brüssel gekommen, um an die Hilfsbereitschaft "einiger der reichsten Nationen des Planeten" zu appellieren, sagte Beasley nach einem Gespräch mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini. In der gegenwärtigen Notlage müssten die Hilfszusagen der EU und der USA erhöht werden.

Zur Zeit lebten 20 Millionen Menschen "am Rande der Hungersnot", davon 5,7 Millionen Kinder. Die Öffentlichkeit lasse sich aber von Fragen wie der Wahl von US-Präsident Donald Trump und dem Brexit ablenken, kritisierte der WFP-Direktor.

Beasley war früher für die US-Republikaner Gouverneur von South Carolina. Er steht seit dem Frühjahr an der Spitze des Welternährungsprogramms. Beasley äußerte sich zuversichtlich, dass die US-Regierung einen Kurswechsel in der Entwicklungspolitik vollziehen werde, weil sie "den Wert der humanitären Hilfe im Kampf gegen den Extremismus einsehen" werde.  (S.A.Dudajev--DTZ)

Weitere interessante Artikel
Top