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54er Weltmeister Schäfer in seiner Heimatstadt Köln beigesetzt

Dienstag, 14. November 2017

Die Kölner Fußball-Legende Hans Schäfer ist am Dienstag im Beisein zahlreicher Weggefährten und Freunde auf dem Südfriedhof seiner Heimatstadt beigesetzt worden. Bei der Trauerfeier in der Albertus-Magnus-Kirche im Stadtteil Lindenthal gedachten auch DFB-Präsident Reinhard Grindel und die Führungsriege des 1. FC Köln des Weltmeisters von 1954, der am Dienstag vergangener Woche im Alter von 90 Jahren gestorben war.

"Es ist überraschend, dass so viele Leute da waren. Aber er hat das auch verdient, dass so viele gekommen sind", sagte Horst Eckel, letzter noch lebender Weltmeister von Bern und damals Schäfers Zimmerkollege: "Wir waren gute Freunde. Von Anfang an, bis zum Schluss. Der Hans war ein Typ mit dem man viel sprechen konnte, und er hat immer gut zugehört." Schäfer sei eine Frohnatur gewesen, "er hat immer wieder Leuten geholfen", sagte Eckel: "Hans hat viel für Deutschland gemacht. Wir alle haben viel für Deutschland getan."

Wie FC-Vizepräsident Toni Schumacher in seiner Trauerrede verkündete, soll die Südtribüne im Rhein-Energie-Stadion nach Schäfer benannt werden. Einen entsprechenden Vorschlag will der Bundesligist der Stadt als Eigentümer der Arena machen. Im Länderspiel am Dienstagabend zwischen Deutschland und Frankreich in Köln werden die Spieler zu Ehren des früheren Linksaußen Trauerflor tragen. Vor dem Spiel wird es für den Kölner Helden mit dem Spitznamen "De Knoll" zudem eine Schweigeminute geben.

(L.Svenson--DTZ)

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