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JPMorgan-Chef frustriert über Stillstand in Washington

Sonntag, 16. Juli 2017

Der Chef der US-Großbank JPMorgan Chase, Jamie Dimon, hat in drastischen Worten einen politischen Stillstand in Washington beklagt. Es sei eine "blöde Sch..., mit der wir es in diesem Land zu tun haben", sagte Dimon am Freitag in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Es sei "fast eine Peinlichkeit", als US-Bürger in der Welt unterwegs zu sein.

Dimon gehört einem Wirtschaftsberatergremium von US-Präsident Donald Trump an. Er zeigte sich frustriert darüber, dass Trump bisher nicht mit seinen Plänen vorangekommen sei, die Unternehmensteuern deutlich zu senken. Auch beklagte er, dass übermäßige Regulierungen wichtige Infrastrukturprojekte wie etwa den Brückenbau behinderten.

Die USA seien eines der "bürokratischsten" und "prozesssüchtigsten" Länder der Welt geworden, sagte Dimon. In anderen Ländern wie Argentinien, China, Frankreich, Indien oder Israel, die er gerade bereist habe, werde besser verstanden, dass "praktische Politik zur Förderung des Wachstums von Unternehmen" gut für die Jobs und Löhne der Durchschnittsbürger seien.

(A.Stefanowych--DTZ)

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