20.01.2018
 Berlin
 1 °C
 Überwiegend bewölkt
 Hamburg
 1 °C
 Überwiegend bewölkt
 Köln
 2 °C
 Überwiegend bewölkt
 Dresden
 1 °C
 Überwiegend bewölkt
 Leipzig
 1 °C
 Regenschauer
 Rostock
 1 °C
 Überwiegend bewölkt
 Hannover
 2 °C
 Überwiegend bewölkt
 Duisburg
 2 °C
 Überwiegend bewölkt
 Nürnberg
 -- °C
 --
 Stuttgart
 2 °C
 Überwiegend bewölkt
 Bremen
 2 °C
 Überwiegend bewölkt

Altkanzler Schröder wird in Rosneft-Vorstand aufgenommen

Samstag, 12. August 2017

Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) soll in den Vorstand des halbstaatlichen russischen Ölkonzerns Rosneft aufgenommen werden. Diesen Vorschlag sieht ein Dekret des russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew vor, das aktuell auf der Homepage der russischen Regierung veröffentlicht wurde. Die Rosneft-Aktionäre sollen Ende September über die Veränderungen im Rosneft-Vorstand abstimmen, der bei dieser Gelegenheit von neun auf elf Mitglieder erweitert wird.

Für Schröder ist der Posten eines "unabhängigen Direktors" vorgesehen. Als weitere unabhängige Direktoren sind Oleg Wjugin, Donald Humphrey und Matthias Warnig vorgesehen, die diese Funktion bereits im bisherigen Vorstand ausüben. Als Vertreter des Staates sollen Rosneft-Chef Igor Setschin, der Kreml-Berater Andrej Belussow und Energieminister Alexander Nowak dem Rosneft-Vorstand angehören.

Der Rosneft-Konzern hat sich in den vergangenen 15 Jahren zu einem der größten Ölkonzerne weltweit entwickelt. Er wird zur Hälfte vom russischen Staat kontrolliert. Sowohl Rosneft-Chef Setschin als auch Altkanzler Schröder sind langjährige Freunde des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Die EU und die USA verhängten im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise Sanktionen, die auch den Rosneft-Konzern betreffen. Schröder sprach sich in der Vergangenheit gegen derartige Sanktionen aus. Der 73-jährige Altkanzler ist bereits Vorsitzender des Aktionärsausschusses von Nord Stream, dem Betreiber einer Gas-Pipeline von Russland nach Deutschland durch die Ostsee.  (O.Tatarinov--DTZ)

Weitere interessante Artikel
Top