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Trudeau nennt Verhandlungen über Freihandelsabkommen mit den USA "schwierig"

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Bei seinem Besuch in den USA hat der kanadische Premierminister Justin Trudeau die Neuverhandlung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) zwischen den USA, Kanada und Mexiko als schwierig bezeichnet. Trudeau stellte am Mittwoch vor Medienvertretern in Washington fest, "dass die Verhandlungen schwierig sind und weiter schwierig bleiben werden und manchmal sogar unvorhersehbar". Dennoch bleibe er "optimistisch", "denn wir wissen, dass die Nutzen (des Handelsabkommens) die Bürger beider Länder spüren".

Trudeau forderte die USA eindringlich auf, die Strafzölle auf Flugzeuge des kanadischen Unternehmens Bombardier zu streichen. Anderenfalls werde seine Regierung nicht wie geplant von dem US-Flugzeugbauer Boeing 18 Kampfjets vom Typ Super Hornet kaufen.

Boeing wirft dem kanadischen Konkurrenten Bombardier vor, er werde von der kanadischen Regierung subventioniert und exportiere seine Maschinen zu einem Preis unter Wert. Die US-Regierung belegte daher die Bombardier-Maschinen CS100 und CS300 mit Strafzöllen in Höhe von 220 Prozent. Auch der kanadischen Holzwirtschaft wirft Washington Dumpingmethoden vor.

Vor Trudeaus Besuch hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, seine Regierung müsse die US-Arbeiter schützen. Bei der Neuverhandlung von Nafta müsse sich zeigen, "ob wir die Veränderungen vornehmen können, die wir brauchen". Nach seinem Besuch in den USA wollte Trudeau zu Gesprächen nach Mexiko weiter reisen.

Die Neuverhandlung von Nafta hatte Mitte August begonnen. In den bislang drei Verhandlungsrunden wurden noch keine größeren Fortschritte erzielt.

(O.Tatarinov--DTZ)

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