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Regierung / IT-Industrie: Sicherheitssiegel für Smart-Home-Geräte

Freitag, 21. April 2017

Die Bundesregierung und die IT-Industrie haben sich für die Einführung eines Sicherheitssiegels für internetfähige Haushaltsgeräte ausgesprochen. Das wäre "ein wichtiger Schritt für die Verbraucher, um bei der Kaufentscheidung mehr Transparenz hinsichtlich der IT-Sicherheitseigenschaften von Produkten zu erhalten", sagte Ulrich Kelber, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesjustizministerium, am heutigen Freitag (21.04.2017) in einem Interview. Für die Branche soll das Siegel freiwillig sein.

Die Regierung führe derzeit Gespräche, um zu einer baldigen Lösung zu kommen, die auch den Anforderungen des EU-Binnenmarktes gerecht werden kann, sagte Kelber weiter. Der Branchenverband Bitkom äußerte sich zustimmend: "Eine Sicherheitsklassifizierung von Smart-Home-Geräten wäre eine bedenkenswerte Möglichkeit, um den Verbraucher schon beim Kauf besser aufzuklären - und Hersteller zu belohnen, die auf Sicherheit setzen", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder dem Redaktionsnetzwerk. "Wir haben bei der Einführung des Energielabels für Elektrogeräte gesehen, dass das funktionieren kann."

Das Siegel für Smart-Home-Geräte könnte wie das Energielabel für elektronische Geräte auf der Verpackung anzeigen, ob die Geräte ausreichend vor dem Zugriff Fremder geschützt sind. Bisher gibt es weder Selbstverpflichtungen der Industrie noch gesetzliche Vorgaben zur Sicherheit im sogenannten Internet der Dinge.

Smart und vernetzt sind mittlerweile Fernsehgeräte, Heizungsthermostate, Lichtschalter oder Kühlschränke. Häufig ist an diesen Gegenständen überhaupt nicht zu erkennen, ob und wie sie vernetzt sind, welche Daten sie an wen senden und inwieweit die Geräteeinstellungen vom Hersteller geändert werden können. Viele dieser Geräte sind bisher gar nicht oder nur unzureichend durch Standard-Passwörter geschützt.  (A.Stefanowych--DTZ)

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