Deutsche Tageszeitung - Amazon weist Spekulationen um Einführung von Bitcoin-Zahlungen zurück

Amazon weist Spekulationen um Einführung von Bitcoin-Zahlungen zurück


Amazon weist Spekulationen um Einführung von Bitcoin-Zahlungen zurück
Amazon weist Spekulationen um Einführung von Bitcoin-Zahlungen zurück / Foto: ©

Der US-Versandriese Amazon hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach das Unternehmen ab Ende des Jahres Bitcoin-Zahlungen akzeptieren werde. Die Geschichte sei "erfunden," erklärte ein Amazon-Sprecher am Montag auf AFP-Anfrage. Allerdings sei der Konzern durchaus am "Bereich Kryptowährungen interessiert".

Textgröße ändern:

Die britische Gratiszeitung "City AM" hatte einen nicht näher definierten Insider damit zitiert, dass Amazon bald digitale Währungen als Zahlungsmittel akzeptieren werde - dies wiederum schließe der Insider aus einer Stellenanzeige des Konzerns, in der Kenntnisse digitaler Währungen und der Blockchain-Technologie gefordert worden seien. Der Bericht sorgte am Montag für einen sprunghaften Anstieg des Bitcoin-Kurses.

Amazon wickelt jährlich Transaktionen im Wert von Hunderten von Milliarden Dollar ab und ist damit ein riesiger potenzieller Marktplatz für Kryptowährungen. Der Amazon-Sprecher erklärte: "Wir glauben, dass die Zukunft auf neuen Technologien basieren wird, die moderne, schnelle und kostengünstige Zahlungen ermöglichen, und hoffen, diese Zukunft so schnell wie möglich den Amazon-Kunden bringen zu können."

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

US-Tech-Aktien sacken ab - Anleger befürchten Blase

Die Aktien großer US-Tech-Unternehmen sind zum Wochenende hin abgesackt. Der Tech-Index Nasdaq gab zum Handelsbeginn in den USA am Freitag um ein Prozent nach. Hintergrund sind Sorgen, dass die hohen Kurse im Zuge der Entwicklung Künstlicher Intelligenz sich als Blase entpuppen könnten.

Niedersachsens Ministerpräsident Lies gegen radikale Sparpläne bei VW

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hat sich gegen radikale Sparpläne beim Autokonzern Volkswagen gestellt. "Die Zukunft von Volkswagen wird nicht dadurch gewonnen, dass man immer neue Werksschließungen oder immer größere Stellenabbauprogramme in den Fokus stellt", erklärte er am Freitag. Medienberichten zufolge plant VW einen radikalen Konzernumbau mit massive Stellenstreichungen und mehreren Werksschließungen in Deutschland.

Stuttgart 21 wird noch teurer und noch später fertig

Das Bahn-Großprojekt Stuttgart 21 wird noch teurer und noch später fertig. Die Deutsche Bahn verschob die Inbetriebnahme des neuen Tiefbahnhofs am Freitag offiziell auf 2031. Alle Elemente des Projektes - weitere Bahnhöfe und Tunnel im Großraum Stuttgart - sollen erst bis Dezember 2033 fertiggestellt werden. Die erwarteten Kosten erhöhen sich um weitere drei Milliarden, wie Bahn-Chefin Evelyn Palla mitteilte.

Wadephul reist in die USA und nach Südamerika - Gespräche über Mercosur geplant

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reist Anfang der kommenden Woche in die USA und nach Südamerika. Am Montag trifft er zuerst seinen US-Kollegen Marco Rubio in Washington, wie ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin sagte. Bei den Gesprächen soll es demnach um die Lage im Nahen Osten und die weitere Unterstützung der Ukraine gehen. Im Anschluss reist Wadephul weiter in die paraguayische Hauptstadt Asunción.

Textgröße ändern: